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Die Sprache arbeitet mit einem Datenarray aus einer interpreterabhängigen Anzahl von Parzellen (idR 10.000 - 30.000) und besteht aus einem Befehlssatz von acht Befehlen, die zur Navigation innerhalb der Zellen, zu deren Manipulation und als Schleifenkonstrukte dienen:
+ inkrementiert die aktuelle Zelle
- dekrementiert die aktuelle Zelle
> verschiebt den Parzellenzeiger auf die nachfolgende
< bzw. vorherige Zelle
. gibt das Zeichen der aktuellen Zelle auf der Standardausgabe aus
, liest ein Zeichen von der Standardeingabe
und speichert dessen ASCII-Wert in der aktuellen Zelle
[ Schleifenkonstrukt: Anfang
] Schleifenkonstrukt: Ende
Diese Limitierung macht das Programmieren in Brainfuck recht aufwendig, weshalb (wie auch schon der Name indiziert) die Sprache eigentlich nur eine Spaßsprache ist, aber gerade deshalb doch gerne in der IT-Welt verwendet wird, allerdings meist nur für Signaturen oder ähnliches.
| Table of contents |
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2 Weblinks |
Grundlagen der Programmierung in Brainfuck
Schleifen
Ohne die wär Brainfuck sinnlos (ist es auch so). Schleifen beginnen mit [ und enden mit ]. Die Schleife wird solange ausgeführt, wie der Wert der aktuellen Zelle (wo die [ steht) ungleich Null ist.
Die einfachste Form ist die Nullschleife, die die aktuelle Zelle dekrementiert, bis diese Null ist:
[-]
Rechenoperationen
[>+<-]
[>+>+<<-] // verschiebe Inhalt von Zelle n nach Zellen n+1 und n+2
>>[<<+>>-] // verschiebe Inhalt von Zelle n+2 nach Zelle n
<< // gehe wieder auf Zelle n
>[-<+>]<
>[<->-]<
p[1] = p[0] * 5
[>+++++<-]
p[0] = 5 * 5 * 5 = 125
+++++[>+++++[>+++++<-]<-]
p[1] = p[0] / 5
[>+<-----]
Beim Erstellen von Texten und Brainfucksignaturen kommt es dann nur noch darauf an, durch geschickte Verkettungen von Addition und Multiplikation, die ASCII-Werte der Ausgabezeichen möglichst effektiv zu bestimmen.
Siehe auch: Esoterische Programmiersprachen
Weblinks