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{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" bgcolor="#FFDEAD" style="float:right; margin-left:15px"
! Wappen
! Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Bremen
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| Kreis: || Kreisfreie Stadt
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| Fläche: || 326,72 km²
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| Einwohner: || 542.987 (31.12.2002)
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| Bevölkerungsdichte: || 1.669 Einwohner/km²
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| Höhe: || 11,5 m ü. NN (Markt)
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| Postleitzahl: || 28001 -28779
(alte PLZ 2800 und 2820)
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| Vorwahl: || 0421
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| Geografische Lage: || 53° 04' n. Br.
08° 48' ö. L.
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| KFZ-Kennzeichen: || HB
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| Amtliche Gemeindekennzahl: || 04 0 11 000
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| Gliederung des Stadtgebiets: || 5 Bezirke mit
23 Stadtteilen
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| Adresse der Stadtverwaltung: || Am Markt 21
28195 Bremen
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| Website: || www.bremen.de
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| E-Mail-Adresse: || webmaster@bremen.de
|-
! colspan="2" | Politik
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| Bürgermeister und
Präsident des Senats: || Dr. Henning Scherf (SPD)
|}
Bremen (frz. Brême, Esperanto Bremeno) ist eine Stadt im Nordwesten Deutschlands. Sie ist die Hauptstadt und größte Stadt des Bundeslandes "Freie Hansestadt Bremen" (siehe Bremen (Land)), zu dem neben Bremen außerdem noch die etwa 60 km nördlich gelegene Seestadt Bremerhaven gehört. Zur Stadt Bremen gehört auch das Überseehafengebiet in Bremerhaven. Für dieses Gebiet ist jedoch die Stadt Bremerhaven auf Grund eines Vertrages mit der Stadt Bremen gemeindeverwaltungsmäßig zuständig. Dies wurde z. B. in der Verfassung für die Stadt Bremerhaven (VerfBrhv) verankert.
Die Stadt Bremen ist Sitz des Landtages, der Bürgerschaft, und der meisten staatlichen Behörden des Landes Bremen (Bürgermeister, Senatoren sowie Staatsgerichtshof und Rechnungshof der Freien Hansestadt Bremen).
Nächste größere Stadt ist Hamburg ca. 95 km nordöstlich von Bremen. Die Einwohnerzahl der Stadt Bremen überschritt um das Jahr 1875 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.
Nachbargemeinden
Die Stadt Bremen ist ganz von niedersächsischem Staatsgebiet umschlossen. Im Westen grenzt die kreisfreie Stadt Delmenhorst sowie der Landkreis Wesermarsch an, im Norden der Landkreis Osterholz, im Osten der Landkreis Verden und im Süden der Landkreis Diepholz. Die unmittelbar angrenzenden Städte und Gemeinden werden auch als "Speckgürtel" bezeichnet, da sehr viele Arbeitnehmer Bremens außerhalb und damit in Niedersachsen wohnen und dort Einkommens-/Lohnsteuerpflichtig sind. Dies bedeutet Steuerausfälle für das Bundesland Bremen.
Die Nachbargemeinden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden:
Schwanewede, Ritterhude und Lilienthal (Landkreis Osterholz), Ottersberg, Oyten, Achim (alle Landkreis Verden), Weyhe, Stuhr (beide Landkreis Diepholz), Delmenhorst (kreisfreie Stadt), Lemwerder, Berne, Elsfleth (alle Landkreis Wesermarsch)
{| style="float:right" |----- ! Weitere Hoheitszeichen |----- |




Bremen liegt zu beiden Seiten der Weser, etwa 126 km vor deren Mündung in die Nordsee, an der Stelle, an der sich der Fluss zu einem Mündungstrichter, der als Unterweser bezeichnet wird, verbreitert. Bis hierher ist die Weser mit Seeschiffen befahrbar, was die Entstehung des Hafens ermöglichte. Die Landschaft links der Weser nennt man "Wesermarsch".
Ab 1850 entstand in Bremen auch eine Bischöfliche Methodistenkirche, die von hier aus eine reiche Missionstätigkeit in ganz Deutschland ausübte. Heute befindet sich der Sitz dieser Freikirche in Frankfurt am Main.
Ab 1648 formierte sich in Bremen auch wieder eine katholische Gemeinde, die aber erst 1816 mit der Überlassung der Johanniskirche wieder ein eigenes Gotteshaus erhielt. 1920 wurde die Pfarrgemeinde eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und 1931 wurde Bremen Sitz eines Dekanats innerhalb des Bistums Osnabrück, zu dem alle heutigen Pfarrgemeinden der Stadt gehören.
Die Bremer Legislative, das Parlament des Bundeslandes Bremen, ist die Bürgerschaft mit 83 Abgeordneten. Hiervon kommen 67 aus Bremen und 16 aus Bremerhaven. Die 67 Bremer Abgeordnete bilden zugleich das Stadtparlament Bremens. (Bremerhaven hingegen hat eine eigene Stadtverordnetenversammlung.) Die Abgeordneten werden alle 4 Jahre von der Bevölkerung gewählt. Die Bremer Landesregierung ist der Senat. Dieser fungiert gleichzeitig als Magistrat (Stadtregierung) der Stadt Bremen. Vorsitzender des Senats ("Präsident des Senats") ist der Bürgermeister. Er ist Staatsoberhaupt des Bundeslandes Bremen und gleichzeitig Oberhaupt der Stadt Bremen. Aus traditionellen Gründen trägt das Stadtoberhaupt Bremens den Titel Bürgermeister und nicht Oberbürgermeister, wie in den meisten anderen Großstädten Deutschlands. Stellvertreter des Präsidenten des Senats ist der (zweite) Bürgermeister. Die sonstigen Mitglieder des Senats (Senatoren) des Bundeslandes Bremen sind den Ministern der anderen Bundesländer vergleichbar und sind für die Stadt Bremen zugleich Dezernenten ("Fachbereichsleiter").
Bürgermeister bzw. Präsidenten des Senats in Bremen seit 1803:
Bei der Bürgerschaftswahl am 25. Mai 2003 wurde die große Koalition zwischen SPD und CDU trotz starker Verluste der CDU bestätigt.
Aufgrund des Hafens ist Bremen Deutschlands Außenhandelsstandort Nummer zwei, gleich nach Hamburg. Die Palette der verschiedenen Handelsgüter die hier im- und exportiert werden, erstreckt sich von Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukten über Tee, Reis und Tabak bis hin zu Wein und Zitrusfrüchten. Auch finden sich hier wichtige Standorte der Automobil-, Elektronik-, Schiffbau-, und Stahlindustrie.
Das Unternehmen Daimler/Chrysler fertigt in seinem Werk in Bremen beispielsweise die Automodelle C-Klasse, das T-Modell und den Roadster SL. Auch die Luft- und Raumfahrtindustrie ist hier angesiedelt, die Endmontage der Airbusflügel findet bespielsweise in Bremen statt und bei der EADS Space Transportation GmbH (Tochterunternehmen der EADS) entstehen wichtige Module und Bauteile für Weltraum taugliche Laboratorien, Trägeraketen und Satellitensysteme. Auch finden sich hier einige Unternehmen der Nahrungs- und Genußmittelproduktion. Die Wirtschaft der Stadt macht in den letzten Jahren einen starken Strukturwandel durch, hin zu einem Dienstleistungs und Hi-Tech Standort.
Im Süden Bremens befindet sich der internationale Flughafen Bremen. Der Bremer Hauptbahnhof ist ein Knotenpunkt der Bahn. Von hier führen mehrere Bahnlinien in verschiedene Richtungen. Auch an das Fernstraßennetz ist Bremen gut angebunden: Das südliche Stadtgebiet Bremens wird von der Bundesautobahn A1 Dortmund-Hamburg berührt. Im Südosten der Stadt, am Bremer Kreuz, wird die A1 von der A27 Hannover-Bremerhaven-Cuxhaven gekreuzt. Diese Autobahn führt nahezu durch das gesamte nördliche Stadtgebiet von Südosten nach Nordwesten. Westlich der Stadt beginn die Autobahn A 28 nach Oldenburg. Ferner führt die Bundesstraße B 6 durch Bremen.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Bremer Straßenbahn AG sowie Buslinien anderer Verkehrsbetriebe bzw. Unternehmen.
Wie die meisten ehemaligen Freien Reichsstädte konnte auch Bremen im Laufe der Geschichte neben dem eigentlichen Stadtgebiet umliegende Dörfer für sich gewinnen. Das "Staatsgebiet" der Freien Reichsstadt Bremen bestand daher aus dem eigentlichen Stadtgebiet, dem sog. "Landgebiet", also einer Vielzahl von Landgemeinden, die später als Landkreis Bremen bezeichnet wurden und der Stadt Vegesack, die sich aus einem alten Dorf nach Anlegung des Hafens zu einem Flecken (ab 1794) und schließlich zu einer Kleinstadt (Stadtrecht seit 1850) entwickelt hatte. Von 1827 bis 1939 und dann wieder ab 1947 gehörte bzw. gehört auch Bremerhaven zum Bremer Staatsgebiet (= Bundesland Freie Hansestadt Bremen), der Freihafen von Bremerhaven ist gleichzeitig eine Exklave der Stadt Bremen, also ein Stadtteil der Stadtgemeinde Bremen. Die Städte Bremerhaven und Vegesack sowie die Gemeinden des Bremer Landgebiets hatten mehr oder weniger eine eigene Verwaltung bzw. die Bürger dieser Gemeinden hatten andere Rechte als die Bürger der Stadt Bremen.
Im einzelnen wurden folgende Gemeinden in die Stadt Bremen eingegliedert (in Klammer der Flächenzuwachs des Stadtgebiets in ha):
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
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! style="background:#efefef;" | Jahr
! style="background:#efefef;" | Einwohnerzahlen
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| 1350 || align="right" | ca. 20.100
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| 1744 || align="right" | ca. 28.000
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| 1812 || align="right" | 35.392
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| 1831 || align="right" | 44.286
|-----
| 1852 || align="right" | 57.055
|-----
| 1. Dezember 1871 ¹ || align="right" | 82.964
|-----
| 1. Dezember 1875 ¹ || align="right" | 102.499
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| 1. Dezember 1890 ¹ || align="right" | 124.955
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| 2. Dezember 1895 ¹ || align="right" | 141.133
|-----
| 1. Dezember 1900 ¹ || align="right" | 161.184
|-----
| 1. Dezember 1910 ¹ || align="right" | 244.875
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| 8. Oktober 1919 ¹ || align="right" | 258.812
|-----
| 16. Juni 1925 ¹ || align="right" | 294.966
|-----
| 16. Juni 1933 ¹ || align="right" | 323.331
|-----
| 17. Mai 1939 ¹ || align="right" | 354.109
|-----
| 13. September 1950 ¹ || align="right" | 444.549
|-----
| 6. Juni 1961 ¹ || align="right" | 564.500
|-----
| 27. Mai 1970 ¹ || align="right" | 593.182
|-----
| 30. Juni 1975 || align="right" | 576.600
|-----
| 30. Juni 1980 || align="right" | 556.128
|-----
| 30. Juni 1985 || align="right" | 528.900
|-----
| 27. Mai 1987 ¹ || align="right" | 533.455
|-----
| 30. Juni 1997 || align="right" | 548.100
|}
¹ Volkszählungsergebnis
Bremen besitzt eine reiche Museumslandschaft. Die von Bürgern der Stadt gegründete Kunsthalle Bremen wurde 1849 eröffnet; der Bestand umfasst heute europäische Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
nds:Bremen
Geographie
Das Stadtgebiet ist 38 km lang und 16 km breit. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 136,5 km.Wappen
Beschreibung: In Rot ein schräg nach rechts aufgerichtetet, mit dem Barte linkshin gewandter silberner Schlüssel gothischer Form ("Bremer Schlüssel"). Auf dem Schild ruht eine goldene Krone, welche über dem mit Edelsteinen geschmückten Reife fünf Zinken in Blattform zeigt. ("Mittleres Wappen"). Beim Kleinen Wappen wird lediglich der Schlüssel ohne Krone abgebildet. Das große Wappen hingegen hat darüber hinaus noch eine Konsole bzw. ein bandartiges Fußgestell, auf dem der Schild ruht. Der Schild wird von zwei aufgerichteten rückwärts schauenden Löwen mit den Vorderpranken gehalten.
Bedeutung: Der Schlüssel ist das Attribut des Hl. Petrus, dem Schutzpatron des Bremer Doms. Das Wappensymbol taucht bereits 1366 im Stadtsiegel Bremens auf. Im Laufe der Geschichte veränderte sich die Form des Schlüssels mehrmals. Auch zeigte das Stadtwappen teilweise den Hl. Petrus mit dem Schlüssel. Auch die Formen außerhalb des Wappenschildes veränderten sich mehrmals. So taucht etwa der Löwe des großen Wappens erstmals 1618 auf. In seiner heutigen Form geht das Wappen auf die Wappenordnung von 1891 zurück.
Flagge/Fahne: Von Rot und Weiß mindestens achtmal gestreift und längs des Flaggenstocks mit der den Streifen entsprechenden Zahl abwechselnd roter und weißer Würfel in zwei Reihen gesäumt. In der Mitte der Flagge ein viereckiges weißes Feld mit dem Wappen.
Die Bremer Flagge, umgangssprachlich auch als "Speckflagge" bezeichnet, soll der Legende nach zu den Vorbildern der Amerikanischen Flagge (Stars and Stripes) gehört haben.Geschichte
Nach Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806, sicherte der amtierende Bürgermeister Johann Smidt die Unabhängigkeit der freien Stadt im Deutschen Bund.
Religion
Bremen wurde 787 Sitz eines Bistums, das zunächst Köln, nach 845 Hamburg unterstellt war. Beide Bistümer wurden 893 vereinigt. Danach versuchte das Bistum mehrmals sein Herrschaftsgebiet auf den Norden Europas auszudehnen. 1223 ging der Erzbischofstitel von Hamburg auf Bremen über. Hauptkirche war danach der Bremer Dom. Erste Pfarrkirche wurde die Veits- bzw. Liebfrauenkirche. 1522 wurde in Bremen die erste evangelische Predigt gehalten. Danach zog die Reformation Zug um Zug ein und 1532 wurde auch im Dom die Reformation erzwungen. 1534 erhielt Bremen eine neue Kirchenordnung. Wegen innerkirchlicher Streitigkeiten wurde 1561 der (lutherische) Dom geschlossen. In der Stadt herrschte danach überwiegend das reformierte Bekenntnis vor. 1567 wurde in Bremen ein protestantischer Erzbischof eingesetzt. Anfang des 17. Jahrhundert öffnete sich die Stadt durch Teilnahme an der Dordrechter Synode mehr dem reformierten Bekenntnis. Doch wurde das lutherische Bekenntnis ab 1639 als gleichberechtigt anerkannt, nachdem 1638 der Dom wieder für (lutherische) Gottesdienste geöffnete worden war. Er blieb aber lange Zeit die einzige lutherische Gemeinde der Stadt und wurde nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 der Stadt eingegliedert. Danach verlor sich das reformierte Bekenntnis mehr und mehr, als die Gemeinden teilweise auch lutherische Prediger beriefen. Neue Gemeinden entstanden und wurden nicht mehr zwischen "lutherisch" und "reformiert" unterschieden. Als Freie Reichsstadt konnte Bremen seine kirchlichen Angelegenheiten selbst regeln. So wurden z.B. 1860 die Grenzen der Pfarrgemeinden aufgelöst. Die einzelnen Gemeinden erhielten ein weitgehendes Selbstbestimmungsrecht. Nach dem 1. Weltkrieg erhielt die Bremische Staatskirche eine neue Verfassung (Bremische Evangelische Kirche). Ab 1934 stand an der Spitze der Landeskirche ein Landesbischof, doch wurde nach 1945 die Rechtsstellung von 1920 wieder hergestellt. Die Einzelgemeinden der Stadt sind relativ autonom und haben eine sehr unterschiedliche Tradition und Ausprägung. Die Bremische Evangelische Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts bildet das "Dach" der Einzelgemeinden. An ihrer Spitze steht auch kein Bischof, wie in den meisten anderen Landeskirchen, sondern ein "Präsident", ein Nicht-Theologe. Zur Bremischen Evangelischen Kirche gehört neben den stadtbremischen Gemeinden auch die Vereinigte Protestantische Gemeinde Bremerhaven.
Siehe auch Evangelische Gemeinde zu St. Martini in BremenPolitik
Zwischen 1882 und 1918 standen die Bürgermeister nur kurze Zeit an der Spitze der Stadt, konnten jedoch mehrmals ihr Amt wahrnehmen. Im folgenden werden daher die Namen der Bürgermeister genannt, die in jener Zeit dieses Amt inne hatten. Nach dem jeweiligen Namen folgen die Jahreszahlen ihrer Amtszeiten.
Stellvertreter von Dr. Henning Scherf und zweiter Bürgermeister ist Hartmut Perschau (CDU).Wirtschaft
Verkehr
Ansässige Unternehmen
Öffentliche Einrichtungen
Bremen ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts:Bildungseinrichtungen
Darüber hinaus gibt es Bremen das komplette Angebot allgemeinbildender und beruflicher Schulen.Städtepartnerschaften
Bremen unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Bremens ist in 5 Stadtbezirke und diese in 23 Stadtteile eingeteilt. Für Verwaltungsaufgaben sind die 23 Stadtteile zu 17 Ortsämtern zusammen gefasst. Die 23 Stadtteile sind für statistische Zwecke weiter in Ortsteile mit eigenem Namen unterteilt. Näheres siehe unter Bremer Ortsteile.Entwicklung des Stadtgebiets
Eingemeindungen
Das eigentliche Stadtgebiet Bremens umfasste bis Mitte des 19. Jahrhunderts nur die sog. Altstadt, die Neustadt und die außerhalb der Wallanlagen gelegenen Vorstädte. Ab 1849 wurden in mehreren Abschnitten benachbarte Landgemeinden in das Stadtgebiet eingegliedert. Dadurch verkleinerte sich der Landkreis Bremen stetig, bis er 1945 vollständig aufgelöst und seine Gemeinden in die Stadt Bremen eingegliedert wurden. Ab 1945 waren damit zunächst Staatsgebiet und Stadtgebiet Bremens identisch. (Bremerhaven hieß zu jener Zeit Wesermünde und gehörte zur preußischen Provinz Hannover). Erst seit 1947 als Bremerhaven wieder in das Bremische Staatsgebiet zurückgegliedert wurde, besteht das Land Bremen (wieder) aus zwei Städten.Einwohnerentwicklung
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Die Stadt ist ferner Träger des "Philharmonischen Staatsorchesters"Museen und Ausstellungen
Schlösser und Kirchen

Sonstige Bauwerke
Sonstige Sehenswürdigkeiten
Regelmäßige Veranstaltungen
Mundarten
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Ehrenbürger Bremens in der Reihenfolge der Verleihung (bislang nur eine kleine Auswahl, da Näheres nicht bekannt)
Söhne und Töchter der Stadt
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in Bremen geborene Persönlichkeiten, unabhängig von ihrem späteren Wirkungskreis.
Nicht in Bremen geboren, aber hier gewirkt haben u.a.:
Sonstiges
Kulinarische Spezialitäten
Siehe Bremer Spezialitäten Weblinks
Allgemein
Stadtteile
Politisch
Gewerkschaften
Bildung
Medien
Tourismus, Transport und Verkehr
Sport
Jugend
Krankenhäuser
Historie
Sonstiges
Siehe auch:
UBV
Bremer Freihafen
Verhältnis Bremerhaven/Bremen
Enciclopedia On Line:
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