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Der Brocken ist mit 1141 m der höchste Berg des Harzeses. Der Hochharz selbst ist als Nationalpark ausgewiesen.
Geschichte
Der Brocken wird auch Blocksberg genannt und ist von vielen Sagen umwoben. In Goethes Faust-Drama ist er ein Schauplatz der Handlung.
Zu den vielen Sagen trug vielleicht bei, dass seine Spitze 300 Tage im Jahr im Nebel liegt und seltene optische Effekte Halos zu beobachten sind, vor allem aber durch das Brockengespenst, welches den Besteigern Schrecken einjagt.
Da der Brocken im Grenzgebiet zwischen der BRD und der DDR lag, war es nicht möglich, ihn während der deutschen Teilung zu besteigen. Auf seinem Gipfel befanden sich umfangreiche sowjetische Abhöranlagen.
Topographie und Tourismus
Am Fuße des Brocken liegt in Sachsen-Anhalt der Kurort Schierke. Heute pendelt wieder eine Schmalspurbahn zwischen Wernigerode und dem Brocken. Das Netz der Harzer Schmalspurbahn GmbH ist mit 132 km das längste intakte Schmalspurbahnnetz in Europa.
Der Brocken ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Sachsen-Anhalt. An schönen Tagen kann man von der Kuppe bis zum Großen Inselsberg in Thüringen schauen. Die abgerundete Kuppe des Brocken ist von alters her baumleer; sie ist bewachsen mit Zwergstrauchheide. Auf dem Gipfel befinden sich Brockenmuseum und Brockengarten (botanische Anlage) sowie Restaurants und ähnliches.
Die eigentliche Bergkuppe besteht aus Granit. Vom Eingang zur Kuppe sieht man die Wetterwarte und dahinter das alte Brockenhotel mit der Spitze des Fernsehsenders.