|
|
|-
! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Systematik
|-
|
{| border="0"
|-
| Überordnung: || Rosanae
|-
| Ordnung: || Rosales
|-
| Familie: || Rosengewächse (Rosaceae)
|-
| Unterfamilie: || Ruboideae
|-
| Gattung: || Rubus
|-
| Art: || Brombeere (Rubus fruticosus)
|}
|}Die Brombeere (Rubus fruticosus) ist eine Sammelart der Gattung Rubus und enthält ca. 200 weitere Kleinarten und Varietäten. Spezialisten, die sich mit dieser interessanten Pflanzengruppe beschäftigen, heißen Batologen (griech. batos = Brombeere).
| Table of contents |
|
2 Verbreitungsgebiet 3 Vermehrung 4 Verwertung |
Der Brombeerstrauch ist eine Kletterpflanze (Spreizklimmer) und wird zwischen 50 und 300 cm groß, die Stengel sind sehr stachelig und verholzen. Die Stacheln dienen dabei als Kletterhilfe und Fraßschutz. An den Trieben, die die Pflanze ausbildet, sitzen wechselständig unpaarig drei-, fünf- und siebenzählige gezähnte und gefiederte Blätter, die im Herbst nicht abgeworfen werden.
Erst im zweiten Jahr bildet die Pflanze von den einzelnen Trieben abgehend spezielle Seitentriebe, an deren Ende sich die Blütenstände befinden. Zwischen Juni und August bilden sich die meist weißen, selten rosafarbenen Blüten aus. Jede Blüte hat jeweils 5 Kelch- und Kronblätter und über 20 Staub- und Fruchtblätter. Der Boden der Blüte ist vorgewölbt.
Nach der Blüte sterben die Triebe ab.
Die blauschwarzen Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert, keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der Himbeere ist die Frucht fest an den Blütenboden gebunden. Sie ist saftig und wohlschmeckend und kann von Juli bis Oktober gesammelt werden.
Europa, Nordafrika, Vorderasien. Die Brombeere bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen, z.B. lichte Wälder oder deren Ränder, mit kalk- und stickstoffreichen Böden.
Brombeeren sind selbstbefruchtend, d.h. der Blütenstaub einer anderen Pflanze ist für die Befruchtung nicht erforderlich. Eine vegetative Vermehrung geschieht in der Wildnis über Ausläufer und Absenker.Beschreibung
Verbreitungsgebiet
Vermehrung