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{| border="1" cellspacing="0" style="float:right;margin-left:0.5em" ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Brückenechse |- |- ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Systematik |- | {| border="0" |- | Reihe: || Landwirbeltiere (Tetrapoda) |- | Klasse: || Kriechtiere (Reptilia) |- | Ordnung: || Schnabelköpfe (Rhynchocephalia) |- | Familie: || Brückenechsen (Sphenodontidae) |- | Gattung: || Brückenechsen i.e.S. (Sphenodon) |- | Art: || Brückenechse (S. punctatus) |} |} Die Brückenechse oder der Tuatara (Sphenodon punctatus) ist die einzige überlebende Art in der Familie der Brückenechsen (Sphenodontidae) innerhalb der Ordnung der zu den Kriechtieren (Reptilia) gehörenden Schnabelköpfe (Rhynchocephalia).
Der Name Brückenechse stammt von den Schläfenbrücken im Schädel der Tiere, die bei allen anderen Reptilien zurückgebildet sind. Der Name Tuatara ist ein Fremdwort aus der Maori-Sprache. Von der Ordnung der Schuppenkriechtiere (z.B. Schlangen, Echsen) unterscheidet sich die Brückenechse durch fehlende Aussenohren und Haken an den Rippenenden.
Die Brückenechse gilt, da sehr ähnliche Fossilien aus der Zeit des Trias vor gut 200 Millionen Jahren bekannt sind, als lebendes Fossil. Den heutigen Brückenechsen ähnliche triassische Tiere (Gattung Homeosaurus) wurden in Baden-Württemberg gefunden und sind im Museum am Löwentor in Stuttgart ausgestellt. Alle Verwandten der Brückenechse sind seit etwa 60 Millionen Jahren ausgestorben, während sie selber auf Neuseeland überlebte.
Bis zur Ankunft des Menschen auf Neuseeland kam die Brückenechse auf ganz Neuseeland vor; Bejagung durch die Maori und die Einschleppung der polynesischen Ratte rottete die Tiere weiträumig aus, so dass sie heute nur noch auf einigen vorgelagerten Inseln vorkommen.Entwicklungsgeschichte