Bruno Cassirer
Bruno Cassirer (* 12. Dezember 1872, Breslau, † 24. Oktober 1941, Oxford). Verleger, Galerist und Pferdezüchter in Berlin.
Leben
- geboren 1872 in Breslau
- 1890 Abitur in Berlin am Leibnitz-Gymnasium
- 1898 mit seinem Bruder Paul Cassirer eröffnet er in Berlin die Galerie und Verlagsbuchhandlung B. und P. Cassirer in der ehemaligen Viktoriastraße 35 nahe Kemperplatz.
- 1898 am 2. Mai wird die Künstlervereinigung Berliner Secession gegründet, Bruno und Paul Cassirer werden als Sekretäre berufen
- 1899 Bruno Cassirer erwirbt sein erstes Traberpferd
- 1901 Bruno und Paul lösen ihre gemeinsamen Unternehmungen auf,
Paul Cassirer führt die Galerie und den Kunsthandel weiter, Bruno Cassirer behält den Verlag, der in die Derfflinger Straße 15 umzieht.
- 1903 Christian Morgenstern tritt als literarischer Lektor in den Verlag ein, unter seiner Leitung erscheint die Zeitschrift "Das Theater"
- 1905 Bruno Cassirer beginnt mit der Traberzucht
- 1919 Vorsitz im Trabrennverein Mariendorf
- 1926 der Bruder Paul Cassirer begeht am 7. Januar Selbstmord
- 1936 jüdischen Verlegern wird die Mitgliedschaft zur Reichsschrifttumskammer (RSK) entzogen. Es erscheint das letzte Buch im Verlag Cassirer.
- 1938 die Familie Cassirer emigriert nach Oxford und gründet dort einen neuen Verlag.
- 1941 Bruno Cassirer stirbt am 20. Oktober in Oxford, sein Schwiegersohn Günther Hell (George Hill) führt den Verlag in Oxford weiter.
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