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Jedes der 16 Länder hat, abhängig von der Einwohnerzahl, zwischen drei und sechs Stimmen, die einheitlich abgegeben werden müssen. Die stimmberechtigten Bundesratsmitglieder müssen Sitz und Stimme in der jeweiligen Landesregierung haben (Art. 51 Abs. 1 GG1). Bundesgesetze, die vom Bundestag beschlossen wurden, benötigen für ihr wirksames Zustandekommen in bestimmten, vom Grundgesetz geregelten Fällen die Zustimmung des Bundesrates. Die praktisch bedeutsamsten Fälle sind:
| Table of contents |
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2 Bundesratspräsident 3 Bundesministerium für Angelegenheiten des Bundesrates 4 Weblinks |
Die folgende Tabelle gibt die Stimmenverhältnisse im Bundesrat wieder. Die Stimmenverteilung nach Ländern ergibt sich aus dem Grundgesetz (Art. 51 Abs. 2 GG1). Hinsichtlich der aufgeführten Parteien ist die Parteizugehörigkeit der gegenwärtigen Mitglieder des Bundesrates maßgeblich (Stand Januar 2004). Zu berücksichtigen ist hierbei jedoch, dass im Bundesrat keine Parteien, sondern Regierungen vertreten sind. Die Stimmabgabe erfolgt einheitlich (Art. 51 Abs. 3 GG1).
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!
! | Stimmen
! | Koalition
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| Baden-Württemberg
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 6
| CDU/FDP
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| Bayern
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 6
| CSU
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| Berlin
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 4
| SPD/PDS
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Brandenburg
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 4
| SPD/CDU
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Bremen
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 3
| SPD/CDU
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Hamburg
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 3
| CDU/FDP/PRO
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Hessen
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 5
| CDU
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Mecklenburg-Vorpommern
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 3
| SPD/PDS
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| Niedersachsen
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 6
| CDU/FDP
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Nordrhein-Westfalen
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 6
| SPD/Grüne
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Rheinland-Pfalz
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 4
| SPD/FDP
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Saarland
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 3
| CDU
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Sachsen
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 4
| CDU
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Sachsen-Anhalt
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 4
| CDU/FDP
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Schleswig-Holstein
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 4
| SPD/Grüne
|----- bgcolor="FFFFFF"
| Thüringen
| bgcolor="#EFEFEF" align="center" | 4
| CDU
|----- bgcolor="EFEFEF"
|}
Die Präsidentschaft des Bundesrates wechselt jährlich jeweils zum 1. November unter den Regierungschefs der Bundesländer (nach dem so genannten Königssteiner Abkommen in der absteigenden Reihenfolge der Einwohnerzahl der Länder). Der Bundesratspräsident ist der Stellvertreter des Bundespräsidentenen (Art. 57 GG2). Dennoch wird er im Allgemeinen nur als der dritthöchste Vertreter im Staat erachtet (nach dem Präsidenten des Bundestages), um die besondere Bedeutung der Direktwahl des Bundestages zu betonen.
1949 wurde für den Bundesrat ein eigenständiges Bundesministerium für Angelegenheiten des Bundesrates errichtet, das ab 1957 Bundesministerium für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder hieß. 1969 wurde es aufgehoben. Seine Bundesminister waren:
Stimmen im Bundesrat
Bundesratspräsident
Bundesministerium für Angelegenheiten des Bundesrates
Weblinks