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Ca. 61,2 Millionen Deutsche waren wahlberechtigt. Es beteiligten sich 24 Parteien mit Landeslisten an der Bundestagswahl:
Die Anzahl der Kandidaten, der Sitze im Bundestag sowie der Wahlkreise war im Vergleich zur Bundestagswahl 1998 geringer. 3542 Kandidaten (1998: 5062), von denen etwa 29% Frauen sind, bewarben sich um ein Mandat für den auf 598 Abgeordnete (1998: 666) verkleinerten Bundestag. Die Zahl der Wahlkreise ist um 29 auf 299 verringert worden.
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2 Themen im Wahlkampf 3 Wahlergebnis 4 Weblinks |
Der Bundeskanzler wird in Deutschland nicht direkt gewählt, sondern nach der Wahl durch den Bundestag. Amtierender Bundeskanzler seit 1998 ist Gerhard Schröder (SPD), Kanzlerkandidat der Unionsparteien CDU und CSU war Edmund Stoiber. Auch die FDP hatte zu dieser Wahl - zum ersten Mal in ihrer Geschichte - offiziell einen Kanzlerkandidaten ernannt, Guido Westerwelle. Ihm wurden jedoch keine Chancen auf das Amt eingeräumt.
Die Themen des Wahlkampfes waren vielfältig, hier eine Auswahl:
Der Wahlabend 2002 war in seiner Dramatik beispiellos. Um 18 Uhr sah die ARD Rot-Grün hinter Schwarz-gelb, das ZDF beide gleich auf und RTL wiederum sah eine Mehrheit für Rot-Grün.
Um 18 Uhr 47 erklärte sich Edmund Stoiber bereits zum Sieger, eine Einschätzung, die um diese Uhrzeit ihre Berechtigung zu haben schien, jedoch im weiteren Verlauf des Abends zunehmend obsolet wurde.
Das vorläufige amtliche Wahlergebnis und die daraus folgende Sitzverteilung wird noch in der Wahlnacht in Berlin im Reichstagsgebäude bekannt gegeben, jedoch erst weit nach Mitternacht. Die SPD liegt mit gerade einmal 6027 Stimmen vor den Unionsparteien.
Das endgültige amtliche Wahlergebnis wurde vom Bundeswahlausschuss am 9. Oktober festgestellt.
Erstmals in der Geschichte konnte Bündnis 90/Die Grünen einen Wahlkreis direkt gewinnen: Hans-Christian Ströbele erzielte im Wahlkreis Berlin-Kreuzberg-Friedrichshain 31,6 % der Stimmen und lag damit vor seinen schärfsten Widersachern Andreas Matthae (SPD, 29,2 %) und Bärbel Grygier (PDS, 22,6 %).Amt des Bundeskanzlers
Themen im Wahlkampf
Die Wahllokale hatten am 22. September von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Um 18:00 gab es die erste Prognose, im Laufe des Abends dann verschiedene Hochrechnungen. Wahlergebnis
Prozentuales Wahlergebnis
Sitzverteilung
insgesamt 603 Sitze