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Calciumcarbonat ist auf der Erde weit verbreitet. Es kommt als Mineral Kalzit z. B. in Kalkstein und Dolomit, aber auch in Knochen und Zähnen sowie im Außenskelett von Krebstieren, Korallen und Einzellern vor.
Calciumcarbonat selbst ist in reinem Wasser kaum löslich. Die Verwitterung des Kalkgesteins erfolgt unter Bildung des leicht löslichen Calciumhydrogencarbonats Ca(HCO3)2, beschleunigt durch Säuren (Kohlensäure aus dem Kohlendioxid und Schwefelige Säure aus dem Schwefeldioxid der Luft).
Gebrannter Kalk
Wird Kalk stark erhitzt, entsteht der gebrannte Kalk, chemisch Calciumoxid CaO. Dies ist der "Kalk", der im Bauhandel erhältlich ist.
Gebrannter Kalk und gelöschter Kalk sind stark ätzend, Kontakt mit den Augen kann zur Erblindung führen! Gewöhnlicher Kalk ist dagegen harmlos.
Siehe auch: Tropfsteinhöhle, Kohlenstoffkreislauf, Kesselstein, Wasserhärte, Kalkseife, Kalkalpen
Gelöschter Kalk
Wird Gebrannter Kalk mit Wasser versetzt, entsteht unter starker Wärmeentwicklung gelöschter Kalk, chemisch Calciumhydroxid Ca(OH)2, das zum Kalken von Wänden und als Zusatz zu Kalkmörtel verwendet wird. An der Luft bindet gelöschter Kalk mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid wieder zu Calciumcarbonat ab, womit sich der Kreislauf schließt.