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Carl R. Fresenius wurde 1818 als Sohn des Rechtsanwalts Dr. Jakob Samuel Heinrich Fresenius in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Schulzeit am Benderschen Institut zu Weinheim und am Gymnasium zu Frankfurt begann er 1836 eine Lehre in der Steinschen Apotheke in Frankfurt. In seiner Lehrzeit hörte er Vorlesungen von Rudolf Böttger in Chemie und Physik am Senckenbergschen Institut. Auf Grund seines großen Interesses für die analytische Chemie richtete er sich im Gartenhaus seines Vaters ein eigenes kleines Labor ein. Bereits im zweiten Semester seines Studiums der Chemie an der Universität Bonn verfasste er sein grundlegendes Werk Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse. Nach seinem Entschluss sich ganz der Chemie zu widmen, ging er in das damalige Zentrum der Chemie nach Gießen zu Justus Liebig, dessen Privatassistent er bald wurde. Die 2. Auflage der Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse enthielt ein lobendes Vorwort Liebigs, der es auch als Lehrbuch in seinem Labor einführte. In Anerkennung dieses Werkes promovierte in die philosophische Fakultät zum Doktor. Am 23. Juni 1843 habilitierte Fresenius sich als Privatdozent bis ihn im September 1845 ein Ruf als Professor für Chemie, Physik und Technologie an das herzoglich-nassauische Landwirtschaftliche Institut nach Wiesbaden führte.
Im Frühjahr 1848 eröffnete er sein chemisches Labor in einem von ihm angekauften Haus, das später um einige Abteilungen erweitert und zur Fachakademie ausgebaut wurde.
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2 Politische Laufbahn 3 Siehe auch |
Werke und Leistungen
Politische Laufbahn
Fresenius war Mitglied der nassauischen Abgeordnetenkammer, Mitglied des Kommunallandtags für den Bezirk Wiesbaden, des Provenziallandtags für die Provinz Hessen-Nassau, Vorsitzender der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung. Auf Grund seiner Verdienste um die Stadt wurde er auch Ehrenbürger von Wiesbaden.
Siehe auch
Liste bedeutender Chemiker (alphabetisch)