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Ausgangspunkt aller Christologie sind die Christusaussagen des Neuen Testaments. Sie bieten eine Vielzahl von Titeln, Bildern und Akzentsetzungen, die nicht ohne Weiteres harmonisierbar sind (Messias, Lamm Gottes, Erlöser, Menschensohn, Sohn Davids, König der Juden, Hoherpriester, das Wort -Logos-, guter Hirte, Brot des Lebens u.v.a.).
Als Grundbekenntnisse gelten:
Wenn seine Menschlichkeit und sein Leiden Ausdruck einer freiwilligen Erniedrigung aus der Sphäre Gottes war, ergibt sich die Vorstellung seiner Präexistenz, d.h. seines ewigen Seins beim Vater schon vor der Menschwerdung (Phil. 2,6f; Joh. 1 u.v.a.).
Geschichte
Die darin enthaltenen Paradoxien und Denkschwierigkeiten wurden zum Hauptgegenstand der Theologie der ersten christlichen Jahrhunderte - und blieben es auch nach der dogmatischen Definition von 451. Verschiedene, später als Häresieen verurteilte theologische Richtungen, gründeten auf christologischen Fragestellungen. Zunächst stellte sich die frage nach der Natur Jesu Christi.
Für das Christentum war die Göttlichkeit Jesu von Anfang an eine primäre Glaubensaussage, durch die es sich vom Jüdischen Messiasglauben abhob. Die Trennung des frühen Christentums vom umgebenden Judentum kann somit als der erste Christologische Streit angesehen werden. Über die genaue Art und die Umstände der Göttlichkeit wurde allerdings gestritten.
Die Diskussion um Frage der Menschlichkeit Jesu wurde zum großen Teil parallel zur Diskussion um seine Göttlichkeit geführt. Dieser Teil der christologischen Debatte berührt ein soterologisches Problem. Wenn durch den Tod Jesu die Menschen erlöst werden sollen, müßte Jesus ganz Mensch gewesen sein, mit einem eigenen - menschlichen - Willen. Diese Auslegung lag nicht selten hinter der Ablegung von Theologien, die die Göttlichkeit, auf Kosten der Menschlichkeit betonten.
Für die Christologischen Debatte der ersten Jahrhunderte sind weiterhin verschieden Interessengruppen von Bedeutung:
Gegen
Konsens unter allen Christen besteht darüber, dass christlicher Glaube die Hinwendung zu einem Gott ist, der allmächtiger Vater und als der Sohn Schicksalsgefährte menschlicher Ohnmacht ist - und in beidem Gott.