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CIDR (Classless Inter-Domain Routing) beschreibt ein Verfahren zur effektiveren Nutzung der bestehenden 32 Bit IP-Adresse. Es wurde 1996 eingeführt, um die Größe von Routing Tabellen zu reduzieren. Mit CIDR spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IP-Adresse angehört.
Bei CIDR führte man so genannte Prefixes ein. Damit kann man mehrere Netze zusammenfassen. Die Standard Notation für CIDR enthält eine Netzwerkadresse und ein Prefix.
Beispiel: 192.168.0.0/24
Man nennt dieses Verfahren Supernetting. Das Gegenteil ist Subnetting.
CIDR bietet außerdem Route aggregation. Dabei können verschiedene Netze unter einer einzigen Adresse angesprochen werden.
Das Routing Protokoll BGP hat CIDR implementiert.