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| Table of contents |
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2 Einteilung 3 Bekannte Cocktails: 4 Weblinks |
Cocktail heißt auf deutsch "Hahnenschwanz", und über die Entstehung des
Namens gibt es eine Anzahl amüsanter
Geschichten. Eine dieser vielen Geschichten ist, dass der
Cocktail seinen Namen den Hahnenkämpfen
zu verdanken hat. Nach beendetem Kampf hatte der Besitzer des Siegerhahnes das Recht, dem getöteten Hahn die bunten Schwanzfedern auszureißen. Beim anschließenden Umtrunk wurde diese Trophäe, mit einem
Drink "on the Cock's tail" begossen. Später nannte man diese nach den Kämpfen gereichten Getränke "Cocktail".
Viele der Geschichten erklären den Cocktail tatsächlich als "Hahnenschwanz", das heißt, ein Drink, der mit einer Hahnenfeder garniert ist. Andere Erklärungen
bemühen das französische Wort für Eierbecher (coquetier), in dem angeblich
Drinks serviert wurden. Eine weitere mögliche Erklärung des Namens sind jene Cocktails die nicht gemixt werden, sondern aus über einander geschichteten, verschiedenfarbigen Likören bestehen. Die unterschiedlichen Dichten, die durch verschiedene Zucker- und Alkohol-Konzentrationen entstehen, bewirken bei vorsichtigem Eingießen eine stabile Schichtung. Diese verschieden gefärbten Schichten ähneln, von der Seite betrachtet, einem bunten Hahnenschwanz. Die tatsächliche Herkunft des Wortes ist wohl heute nicht mehr aufzuklären.
Ob die ersten Cocktails bunt waren wie die Federn der Hähne
oder wie die heute gemixten Drinks, darf
bezweifelt werden. Fest steht, dass man gute
Gründe hatte, seine Drinks zu mixen. Das
damals in Nordamerika zur Verfügung stehende Spirituosenangebot beschränkte sich fast ausschließlich auf den einheimischen Whiskey, dieser wies aber nicht die Qualität der heutigen Erzeugnisse auf. Es waren harte, hochprozentige - und meist ungelagerte Kornschnäpse, deren Genuss Mut und Standvermögen erforderte. So lag es nahe, dass man versuchte durch Süßen mit Zucker oder
Honig oder die Zugabe von aromatischen
Ingredienzien und Früchten den Genuss
erträglicher zu machen.
Mitte des 19. Jahrhunderts begann man auch
in Nordamerika andere Spirituosen und Liköre herzustellen. Unter den Einwanderern befanden sich Männer aus allen Teilen Europas, die Ihr Wissen um die Destillation in der neuen Heimat in die Tat umsetzten.
Auch der Platz der Kommunikation hatte sich
von der einfachen Barriere des Western Saloons zur heutigen American Bar gewandelt.
Bereits um die Jahrhundertwende war diese
ein fester Bestandteil im amerikanischen
Gesellschaftsleben. Die Importwege aus "Old
Europe" funktionierten, vielerlei Spirituosen
kamen ins Land, und damit stand der amerikanischen Genuss- und Experimentierfreude nichts mehr im Wege. Es wurden unzählige
Cocktails erfunden, von denen viele als Eintagsfliegen starben, manche jedoch weltbekannt wurden.
Durch die Vielzahl der Möglichkeiten, die sich
durch die immer größer werdende Anzahl der
Spirituosen zum Mixen bot, lag es nahe, dass
man diese in Gruppen einordnete. So wurden
kurze Getränke als Short Drinks und diese
wiederum in Before- und After-Dinner-Drinks
unterteilt. Mit Säften und Limonaden verlängerte Alkoholika reihte man unter Longdrinks
ein. Diese Short- und Longdrinks wurden wiederum nach Zubereitungsart, Zutaten und
Verwendung unterteilt. So entstanden über 30
Gruppen, die sich zu verschiedenen Gelegenheiten anbieten. Innerhalb der klassischen Einteilung haben sich verschiedene Drinks als
Night-Cup, Winter- oder Sommerdrink, als
Magenstärker oder Katerkiller einen Namen
gemacht.
Bevor sich in Deutschland - und hier fast ausschließlich in Hotels - eine Entwicklung zum Cocktail anbahnen konnte, unterbrach der
Erste Weltkrieg dieses Vorhaben. Die darauf
folgenden schlechten Zeiten, die spätere Isolation von den Weltmärkten und der Zweite Weltkrieg zerstörten die zaghaften Versuche
der 30er Jahre. So erfuhr erst in den späten
50er Jahren der Cocktail in Deutschland
einen Stellenwert, den er in den Großstädten
der USA, in London und Paris längst hatte.
Ab den 70er Jahren war dann der Durchbruch
geschafft. Neben den Hotelbars hielt auch die
American Bar bei uns Einzug. Viel trug das in
dieser Zeit rasant wachsende Angebot an
internationalen Getränken bei. Doch auch
der Tourismus brachte viele neue Impulse,
und der gestiegene Freizeitwert schuf die
Nachfrage.
Waren Bars vor rund zwanzig Jahren noch die
Ausnahme, so sind sie heute ein fester
Bestandteil der Gastronomie und häufig die
Keimzelle neuer Drinks und Trends.
Geschichte des Cocktails
Einteilung
Man unterscheidet mehr als 30 Unterarten, davon die wichtigsten:
Außerdem werden Cocktails oft auch nach ihrer alkoholischen Basis eingeordnet. Also je nachdem ob sie auf Tequila, Wodka, Rum, etc. aufbauen.
Bekannte Cocktails:
Weblinks