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Im allgemeinen sind Codes jedoch schlicht eine Vereinbarung zwischen Aufzeichnenden und Lesenden, um eine effiziente Produktionsweise für häufige Botschaften zu etablieren. Sie dienen der energiearmen Aufzeichnung und Übertragung von Information. Dazu werden anstelle der Information selbst einfachere Elemente und Kombinationen von diesen verwendet. Diese Kombinationen verweisen auf die ursprüngliche Information. Je häufiger etwas verwendet wird, desto geringer sollte der Aufwand für die Verarbeitung eines Elements sein.
Codes beinhalten zwei Aspekte von Effizienz:
Beachte:
Im Computer wird u.a. der ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange) benutzt, um Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen durch Bitfolgen darzustellen.
Für die Datenübertragung benutzt man Leitungscodes.
In der Biologie findet der genetische Code zur Speicherung der Erbinformation Verwednung.
In der Gesellschaft sind Sprache und Schrift als Codesysteme zu betrachten.
Ein Code kann so aufgebaut sein, dass das Ergebnis, in das er eine Information codiert, überflüssige, also redundante Informationen enthält. Das heißt, die erzeugte Abfolge von Symbolen enthält Informationen, die nichts Neues bringen.
Im einfachsten Fall wird dasselbe noch einmal wiederholt. Aber jede erhöhte Vorhersagbarkeit von Zeichen ist Redundanz: So sind z.B. die us nach qs im Schriftdeutschen alle redundant, da auf ein q immer ein u folgt. Es würde also keinerlei Information verlorengehen, wenn alle auf ein q folgenden us entfernt würden. Die Redundanz hilft einem jedoch, wichtige Informationen trotz eines teilweisen Informationsverlustes noch entziffern und benutzen zu können. Sie schützt also vor Informationsverlust. Zudem erlaubt sie, verfälschte Information als solche zu erkennen. In der Technik wird solche Redundanz meist durch Prüfsummen oder ECCs (Error Correcting Codes) hergestellt.
Wichtige Informationen sollte man immer mindestens doppelt aufbewahren. Dies bemerkten übrigens schon James Watson und Francis Crick als sie den Aufbau der Desoxyribonukleinsäure (DNS) erforschten. Durch die Basenpaarung ist die DNS mit 100% Redundanz ausgelegt. Ebenso ist auch der genetische Code ein redundantes Codesystem.
Beispiele für Codes
Redundanz