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Commonwealth of Nations
Das bekannteste Beispiel ist das Commonwealth of Nations, das hauptsächlich durch das Vereinigte Königreich und dessen ehemalige Kolonien gebildet wird.
Es ist der Nachfolger des British Empire, welches nach dem 2. Weltkrieg weitgehend aufgespalten wurde. Zu dem Zerfall kam es einerseits durch aufkommende Unabhängigkeitsbewegungen in verschiedenen Gebieten (z. B. in Indien unter dem Einfluss des Pazifisten Mahatma Gandhi) und andererseits aufgrund der beschränkten Mittel der britischen Regierung nach dem Krieg.
Heute leben 30 % der Weltbevölkerung in Mitgliedsstaaten des Commonwealth: Indien ist das bevölkerungsreichste Mitglied mit knapp 1 Milliarde Menschen, nach dem Stand von 2001. Auch Pakistan, Bangladesh und Nigeria haben jeweils eine Bevölkerung von mehr als 100 Millionen Menschen. Aber auch Staaten, wie z. B. die Inselkette Tuvalu auf der nur etwa 11.000 Menschen leben, gehören dem Bund an.
Siehe auch: Francophonie - GUSMitglieder
(die Jahreszahlen zeigen das Beitrittsjahr)
Momentan ausgeschlossene Mitglieder
Ehemalige Mitglieder
1
In der Praxis sieht es so aus, dass die Staaten wenn sie zu einer Republik werden, formell aus dem Bund austreten. Sie stellen anschließend einfach einen Antrag auf Wiederaufnahme, welcher automatisch gewährt wird. Die Republik Irland bewarb sich nicht um die Wiederaufnahme. Bis heute ist der Beitritt Irlands zum Commonwealth ein Thema in der irischen Politik.Commonwealth der USA
Die Bezeichnung Commonwealth wird auch für die politische Beziehung der USA mit bestimmten nicht in das Bundesgebiet eingegliederten Territorien verwendet, nämlich die mit Puerto Rico und den Nördlichen Marianen.