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Der erste digitale Sampler war das Fairlight. Später folgten z.B. der Emulator der Firma EMU oder der S1000 von Akai. Standard war hier lange Zeit 44,1 kHz, inzwischen etabliert sich aber eine Abtastung von 96 kHz (44100 bzw. 96000 Abgriffe pro Sekunde).
Ein analoges Signal besitzt zu jedem Zeitpunkt auf der Zeitachse einen bestimmten Signalwert. Man spricht hier von Zeitkontinuität. Ein digitalisiertes Audiosignal ist zeitdiskret, das heißt, man entnimmt dem analogen Signal eine endliche Anzahl von Augenblickswerten. Die Beschränkung ist notwendig, da die anschließende Wandlung des Materials in einen Zahlenwert eine gewisse Zeit benötigt. Die hierbei entstehende Abtastperiode definiert man mit T A .
Ein Sampler funktioniert in der Praxis nicht viel anders als ein Kassettenrekorder. Auch hier gibt es eine Aufnahmemöglichkeit. Die Aufnahmedauer war zu Beginn der Samplerära noch sehr begrenzt, sie lag teilweise nur im Sekundenbereich. Spätere Sampler waren mit mehr RAM ausgestattet, und man konnte längere Samples aufzeichnen.
Ein Sampler besitzt darüber hinaus noch über zahlreiche Manipulations- und Editionsmöglichkeiten, mit dem man das Audiomaterial verändern kann. Digitale Filter (Tiefpass/Hochpass/parametrische Filter), EQ´s etc gehören zur Grundausstattung eines modernen Samplers. Hardware Sampler spielen aber seit ungefähr dem Jahr 2000 eine immer geringere Rolle, da Leistungsfähige Computer eine viel günstigere Softwarevariante bieten. Zu erwähnen sei hierbei der EXS24 von Logic Audio (Software aus dem Hause Emagic). Diese werden als so genannte Plug-Ins in den Sequenzerprogrammen eingesetzt.