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CSMA/CD (engl. Carrier Sense Multiple Access / Collision Detection) ist ein Prinzip, das den Zugriff verschiedener Stationen auf ein gemeinsames Übertragungsmedium beschreibt. Verwendung findet CSMA/CD beispielsweise im Bereich der Computernetzwerke beim Ethernet. In IEEE 802.3 ist dieser Vorgang definiert worden. Bei Wireless LANs wird ein ähnlicher Mechanismus namens CSMA/CA benutzt.
Wenn unterschiedliche Sendestationen auf ein und demselben Übertagungsmedium (selbes Kabel oder gleiche Sendefrequenz) senden möchten, besteht die Gefahr, dass sich bei gleichzeitigem Sendebetrieb die beiden Signale Überlagern und somit stören. Dies wird bei CSMA/CD nicht verhindet, wohl aber erkannt.
Eine Übertragung geschieht immer in Blöcken bzw. Paketen. Diese Einheiten sind, je nach Netztwerkstandard, mit einer maximalen Länge, von z.B. 1518 Byte beim Ethernet, definiert. Zwischen den einzelnen Paketen gibt es Übertragungslücken, es wird kein endloser Datenstrom erzeugt.
Das Schema ist verglichen mit Token Ring oder Master-kontrollierten Netzwerken relativ simpel. Wenn ein Gerät Daten senden möchte, hält es sich an folgenden Ablauf:
Aufgrund dieser auftretenden Kollisionen ist es nicht möglich die theoretische Übertragungskapazität voll auszuschöpfen. Je mehr Rechner sich im Netzwerk beteiligen, desto mehr Kollisionen treten auf. Und die Bandbreite sinkt somit deutlich.
Abhilfe schaffen beim Ethernet andere Übertragung-Prinzipien (Token-Passing), der Einsatz von Switches, oder der Voll-Duplex-Betrieb.