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Meist wird die zum Servieren als Currywurst vorgesehene, mit hellem oder rotem Brät gefüllte Brüh- oder Kochwurst im Naturdarm noch angebraten, auf einem Rost (gegrillt, geröstet) oder in der Pfanne. Bis dahin ist sie ein Typ von Bratwurst.
Erst die Zugabe einer meist auf Ketchup oder auch Schaschlik-Soße (Kombination auch oft anzutreffen) basierenden Tunke in Verbindung mit dem finalen Bestreuen mit Curry-Gewürzpulvermischung macht die (rote oder weiße) Bratwurst zur Currywurst.
Oft wird diese vor dem Begießen mit Sauce und dem Bestreuen mit Currypulver in mundgerechte Stücke zerkleinert; dies kann, muss aber nicht der Fall sein. Die Zerkleinerung erfolgt mittels spezieller kleiner Maschinen oder manuell unter Zuhilfenahme eines Messers.
Als Tellergericht wird sie zumeist mit Pommes Frites gereicht (Currywurst mit Pommes).
Currywurst wird sowohl aus Bratwürsten wie auch aus Rindswürsten zubereitet. Es herrscht Streit darüber, welches die einzig richtige Currywurst ist. Eine Currywurst wird vor dem Servieren in 1-2 cm große Stücke geschnitten. Lediglich in verschiedenen Autobahnraststätten und Kaufhausrestaurants erhält man ungeschnittene Currywürste. Wie fast alle Bratwürste gehört auch die Currywurst in die Kategorie fast food und wird an Imbißbuden und ähnlichen Ständen angeboten. Zum Schneiden der Wurst wird in der heutigen Zeit eine Schneidemaschine verwendet, in die die Wurst senkrecht eingeführt wird. Durch einen Schneidemechanismus wird die Wurst dann in mehr oder weniger gleichmäßige Stücke geschnitten und fällt direkt auf den Teller oder den an Imbißbuden obligatorischen Pappteller. Es wird zwar teilweise die Ansicht vertreten, dass die mit dem Messer geschnittene Currywurst besser schmeckt. Diese Ansicht dürfte aber wissenschaftlich nicht zu belegen sein. Wichtig ist allein die Sauce. Hier besteht ein breites Spektrum, welches von Curryketchup bis hin zu Tomatenketchup mit Currypulver reicht; teilweise wird allerdings auch eine Art braune Bratensauce mit Currypulver verwendet. Diese Variante hat sich jedoch nicht durchgesetzt. Ein ganz wesentliches Kriterium für die Güte einer Currywurst ist die Temperatur der Currysauce. In der Frühzeit der Currywurst wurde diese nahezu ausschließlich mit einer warmen Sauce gereicht. Heute sind die kalten Arten und Abarten der Currytomatensauce die Regel. Individuelle Schärfe wird durch Verwendung von Tabasco, einer Art Chili-Pfeffer Sauce, erzielt. Als besonders gut gilt die im Ruhrgebiet, Berlin und in der Frankfurter Gegend zubereitete Currywurst. Zur Currywurst ißt man Pommes Frites oder ein Brötchen. Im Jahr 1982 wurde die Currywurst musikalisch-literarisch geehrt durch das Lied "Currywurst" von Herbert Grönemeyer auf dem Album "Total egal".
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