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Ein darwinistischer Prozess beruht - wie die Evolutionstheorie - auf 4 Prinzipien:
Im losen Sprachgebrauch versteht man unter Darwinismus einerseits diverse Abstammungslehren, andrerseits den existentiellen Wettstreit um begrenzte Ressourcen ("Kampf ums Dasein").
Es handelt sich demnach um ein Prinzip, welches direkt aus der Endlichkeit der Welt und den Gesetzen der Logik folgt: Nichts, was real ist, ist unbeschränkt vorhanden. Also kann sich kein Lebewesen, welches irgendwelche realen Grundlagen benötigt, um zu existieren, unbeschränkt vermehren. Folglich gibt es eine Konkurrenz um die begrenzten Ressourcen: Es kann nur existieren, was dieser Konkurrenz gewachsen ist, da das Unterlegene die Grundlagen, die es braucht, nicht finden kann. Diese Ideen sind direkt aus Darwins These der natürlichen Selektion abgeleitet.
Die Vielzahl der wissenschaftlichen Überlieferungen wird oft aus einem möglicherwiese verengten nationalen Blickwinkel gesehen. So ist in Großbritanien der Darwinismus immer noch von der Naturtheologie beinflusst, die deutsche Rezeption ist von Ernst Haeckels Rekapitulations-Theorie (einem Monoismus), die französische vom Lamarckismus geprägt.
Den (wissenschaftlich diskreditierten) Versuch, Darwins Lehre auf menschliche Gesellschaften anzuwenden, bezeichnet man als Sozialdarwinismus.
Siehe auch: Wikipedia:Darwikinismus, Aussterben, Gen