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Der Film spielt an nur einem einzige Schauplatz, dem Hinterhof eines Wohnblocks in einer amerikanischen Großstadt. In seiner Wohnung im ersten Stock ist der Fotograf L. B. 'Jeff' Jeffries (James Stewart) wegen eines Beinbruchs an den Rollstuhl gefesselt. Gelangweilt und umsorgt von seiner Verloben Lisa Carol Fremont (Grace Kelly) und der Pflegerin Stella (Thelma Ritter), beobachtet Jeff durch das Teleobjektiv seiner Kamera die Nachbarn in den angrenzenden Häusern. Dabei meint er, Anzeichen für den Mord eines Mannes (Raymond Burr) an seiner Ehefrau beobachtet zu haben. Zusammen mit Lisa macht er sich an die Untersuchung des vermuteten Verbrechens, die allerdings bis zum dramatischen Finale nur aus voyeuristischen Beobachtungen besteht.
Alfred Hitchcock spielt geschickt mit dem Thema der Beobachtung und der Schuld, die man als bloßer Zuschauer auf sich laden kann. Auch wenn sich der Mord am Ende als tatsächlich geschehen herausstellt und aufgeklärt werden kann, haben Jeff und Lisa im Eifer ihrer Beobachtungen eine verzweifelte Nachbarin völlig vernachlässig, die ihrer Hilfe bedürft hätte. Die unbekannte Tote ist für Jeff und Lisa interessanter als die Lebende, der sie wirklich helfen könnten.
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