Massenorganisation für Frauen in der DDR, in der BRD verboten, Nachfolgeorganisation: dfb (dafür nun wieder im Rechtsstreit mit dem Deutschen Fußball-Bund)
- 7. - 9. März 1947: Deutscher Frauenkongreß für den Frieden im Berliner Admiralspalast, 811 Ostfrauen, 104 Westfrauen, ausländische Gäste von SMAD, Alliierter Kontrollrat usw., eröffnet durch Else Lüders - am Ende der Beratungen Gründung des DFD, Vorstand:
- Dr. Anne-Marie Durand-Wever (parteilos)
- Käthe Kern (SED)
- Else Lüders (CDU)
- Emmy Damerius-Koenen (SED)
- Helene Beer (LDPD)
Der DFD verstand sich als Erbe der Frauenbewegung, die damit als bürgerlich-demokratischer Störfaktor ausgeschaltet werden sollte
(offizielle, doch auch tatsächlich angestrebte) Ziele:
- Beseitigung des faschistischen Gedankengutes
- Bildung und Wirkungsmöglichkeiten für Frauen
- Gleichberechtigung
- gerechte soziale Lebensbedingungen
- Erziehung der Kinder im Geiste des Humanismus und des Friedens
- Zusammenarbeit mit der internationalen Frauenbewegung
1947: 200 000 Mitglieder
29. - 30.5. 1948: 2. Bundeskongreß des DFD in Berlin (zu dieser Zeit 260 000 Mitglieder), auch in Westberlin zugelassen (als DFB), Hauptthemen: Antifaschismus, Wettbewerb, Kindergärten, deutsche Einheit
Juli 1948: Bundesvorstandssitzung, DFD verpflichtet sich, Frauen für berufliche Qualifizierung zu gewinnen
2. - 3. 4. 1949: DFD-Konferenz "Mutter, Kind und Lehrerin in Deutschland"
1949: Elternseminare (60 000 Teilnehmer)
1948: Aufnahme des DFD in den IDFF
1948: Unterschriftensammlung für die Ächtung der Atombombe