Demokratischer Frauenbund Deutschlands

Massenorganisation für Frauen in der DDR, in der BRD verboten, Nachfolgeorganisation: dfb (dafür nun wieder im Rechtsstreit mit dem Deutschen Fußball-Bund)

Der DFD verstand sich als Erbe der Frauenbewegung, die damit als bürgerlich-demokratischer Störfaktor ausgeschaltet werden sollte

(offizielle, doch auch tatsächlich angestrebte) Ziele:

  • Beseitigung des faschistischen Gedankengutes
Bildung und Wirkungsmöglichkeiten für Frauen
Gleichberechtigung
gerechte soziale Lebensbedingungen
Erziehung der Kinder im Geiste des Humanismus und des Friedens
Zusammenarbeit mit der internationalen Frauenbewegung

  • 1947: 200 000 Mitglieder
  • 29. - 30.5. 1948: 2. Bundeskongreß des DFD in Berlin (zu dieser Zeit 260 000 Mitglieder), auch in Westberlin zugelassen (als DFB), Hauptthemen: Antifaschismus, Wettbewerb, Kindergärten, deutsche Einheit
  • Juli 1948: Bundesvorstandssitzung, DFD verpflichtet sich, Frauen für berufliche Qualifizierung zu gewinnen
  • 2. - 3. 4. 1949: DFD-Konferenz "Mutter, Kind und Lehrerin in Deutschland"
  • 1949: Elternseminare (60 000 Teilnehmer)
  • 1948: Aufnahme des DFD in den IDFF
  • 1948: Unterschriftensammlung für die Ächtung der Atombombe



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