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1. eine Versammlung einer großen Menschenmenge, die ihre Meinung auf verschiedenste Weise, oft sehr fantasievoll, kundtun will. Meist wird gegen die Regierungspolitik protestiert, in den letzten Jahren kamen auch Gegendemonstrationen zum Beispiel anlässlich eines Aufmarsches rechter Demonstranten zustande.
Die größten Demonstrationen der Vergangenheit waren während des Vietnamkrieges, der Millionen von Menschen nach Washington, D.C, USA kommen ließ, um gegen den Krieg zu demonstrieren. Aber auch ohne einen Krieg wurde Anfang der 80er für Frieden demonstriert und im Jahr 2003 kamen Demonstrationen gegen den drohenden dritten Golfkrieg zustande, die alle bisherigen Demonstrationen übertrafen.
Nicht selten werden Demonstrationen von der Armee niedergeschlagen, so zum Beispiel die Studentenproteste 1989 in China. Andererseits nahmen die Montagsdemonstrationen 1988-1989 in der DDR ein gewaltfreies Ende und bewiesen sogar, dass Veränderungen friedlich von der Straße aus bewirkt werden können.
Deutschland schützt das Demonstrationsrecht über die grundgesetzlich garantierte Versammlungsfreiheit, die jedoch gewissen Einschränkungen - zum Beispiel bezüglich des Ortes (Bannmeilen) - unterworfen werden kann.
2. (bildungsspr.) eine anschauliche Darlegung oder Beweisführung, eine Veranschaulichung an Beispielen.
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Liste von bekannten Demonstrationen
Demonstrationen in Berlin
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Historisch