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| Table of contents |
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2 Karriere 3 Der Vorsitzende 4 Politik der Öffnung 5 Reformen im Inneren |
Deng tritt der KPC in seiner Studentenzeit bei. Während des Bürgerkriegs nimmt er am Langen Marsch teil und kämpft an der Seite von Mao Zedong. Dafür wird der nach Ende des Bürgerkriegs von Mao zum Generalsekretär der KPC ernannt.
1957 unterstützt er offiziell die Kampagne gegen die Rechten von Mao Zedong. Zusammen mit Staatspräsident Liu Shaoqi leitet er die Staatsgeschäfte, während Maos Fehlschlag mit seinem Großen Sprung nach vorn den beiden Zuwachs an Macht und Ansehen einbringt.
Liu und Deng leiten in dieser Zeit einige ökonomische Reformen ein. Mao gerät zunehmend in die Defensive und inszeniert die Kulturrevolution, um seiner Machtenthebung zu entgehen. Deng fällt in Ungnade und muß seine Ämter abgeben, kommt 1974 jedoch wieder zurück. 1976 erneut in Ungnade, jedoch stirbt Mao im gleichen Jahr und Deng überlebt auch diesen Machtverlust unbeschadet.
Nach Maos Tod mobilisiert Deng seine Unterstützer, um den designierten Nachfolger von Mao, Hua Guofeng, auszumanövrieren und aus seinen Ämtern zu entfernen. Deng setzte bei dieser Aktion ein Beispiel, daß - im Gegensatz zu früher - Machtkämpfe auch unblutig ausgetragen werden können und dem Verlierer ein friedlicher Abgang ermöglicht werden kann.
In der Folge trifft Deng zwei Entscheidungen, die ihm große Unterstützung einbringen:
Nachdem Deng die KPC unter Kontrolle gebracht hat, wird 1980 Hua Guofeng als Premierminister durch Zhao Ziyang abgelöst, und als Parteivorsitzender durch Hu Yaobang im Jahr 1981. Damit ist Deng bis Mitte der 90er Jahre die einflussreichste Person in der chinesischen Führungsspitze, obwohl er offiziell nur Vorsitzender des Zentralen Verteidigungsrates der KPC ist.
Damit ist der willensstarke und hochintelligente Deng einer von wenigen Bauernrevolutionären, welche an die Spitze der Nation vorstoßen, neben Mao Zedong und den Gründern der Han- und Ming-Dynastie.
Während Deng Xiaopings Jahren an der Macht entspannen sich die Beziehungen zum Westen dramatisch. 1979 reist er in die USA und trifft Präsident Jimmy Carter im Weißen Haus. Damit ist der Weg zur Anerkennung der VR China als einzig legitime Regierung Chinas durch die USA geebnet, und die VR China übernimmt den Sitz im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen, den bis dahin die Republik China (Taiwan) eingenommen hatte.
Am 19. Dezember 1984 unterzeichnen China und Großbritannien die Sino-British Joint Declaration, in welcher festgelegt wird, daß die Kronkolonie Hongkong im Jahr 1997 an China zurückgegeben wird, daß China jedoch das kapitalistische Wirtschaftssystem Hongkongs für 50 Jahre nicht antasten würde.
Dieser als Ein Land, zwei Systeme bezeichnete Ansatz wird auch häufig als Rahmen für eine mögliche Vereinigung von Taiwan mit dem chinesischen Mutterland gesehen.
Die Beziehungen zur Sowjetunion werden von Deng jedoch nicht verbessert. Hier bleibt er bei der Linie Maos, welche die Sowjetunion genauso hegemonisch wie die USA einstuft, aber aufgrund ihrer Nähe für China sogar noch gefährlicher ist.Hintergrund
in KürzeKarriere
Der Vorsitzende
Diese zwei Entscheidungen brechen nicht nur mit der Gewaltatmosphäre, die unter Mao geherrscht hatte, sondern sie festigen auch Dengs Machtbasis:
Durch die Ermöglichung öffentlicher Kritik werden seine Gegner geschwächt und seine Mitstreiter gestärkt.Politik der Öffnung