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Die Deutsche Bank AG ist das größte deutsche Kreditinstitut. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
Vorstandssprecher ist Josef Ackermann.
Geschichte
Die Deutsche Bank wurde 1870 als Spezialbank für Außenhandelsfinanzierung gegründet und errichtete ihre ersten Filialen deshalb in den Hafenstädten Bremen (1871), Hamburg (1872) und London (1873). Als Folge der Wirtschaftskrise übernahm die Deutsche Bank 1876 den Berliner Bank-Verein und die Deutsche Union-Bank und wurde somit auch im Inlandsgeschäft tätig.
Zu den größten Finanzierungsprojekten der Deutschen Bank im 19. Jahrhundert zählten die Finanzierung der Northern Pacific Railroad (1883), der Anatolische Eisenbahn (1888), der Mannesmann-Röhrenwerke (1890) sowie die Umwandlung der Siemens-Schuckert-Werke in eine Aktiengesellschaft.
Zunächst wuchs das innerdeutsche Filialnetz nur langsam. 1886 wurde der Frankfurter Bank-Verein übernommen, 1892 eine Filiale in München errichtet. 1901 übernahm die Deutsche Bank das im Bau befindliche Gebäude der insolvent gewordenen Leipziger Bank. Die regionale Präsenz wurde den "befreundeten" Banken überlassen, an denen die Deutsche Bank beteiligt war.
Ab 1914 wurden die "befreundeten" Banken übernommen:
Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurde 1990 das Filialnetz der Staatsbank der DDR übernommen. 1993 erreichte das Filialnetz der Deutschen Bank seinen höchsten Stand. Nach der Gründung der Direktbank-Tochter Bank 24 im Jahre 1995 wurde das Filialnetz in Deutschland nach und nach reduziert.
Seit den 1980er Jahren expandiert die Deutsche Bank vor allem außerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Die Deutsche Bank übernahm 1989 die britische Investmentbank Morgan Grenfell in London und 1999 den US-amerikanischen Finanzdienstleister Bankers Trust in New York.