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Die Deutsche Demokratische Republik (DDR, "Ostdeutschland") war ein sozialistischer Staat in Deutschland. Er grenzte an die damalige Bundesrepublik Deutschland ("Westdeutschland", Bonner Republik), die Tschechoslowakei und Polen, sowie an die Ostsee.
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Geschichte
Auf Betreiben der Siegermacht Sowjetunion ging der Staat vier Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges aus dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor.
Die DDR wurde offiziell von einer so genannten Volkskongress-Bewegung ins Leben gerufen und am 7. Oktober 1949 verkündet. An der von den Kommunisten gesteuerten Bewegung nahmen fast ausschließlich Politker aus der SBZ teil.
Am 3. Oktober 1990 traten die dort kurz danach wiedergegründeten fünf Länder der Bundesrepublik Deutschland bei (Wiedervereinigung Deutschlands).
siehe auch: Geschichte der DDR
Die offiziellen staatlichen Institutionen übten formell die Macht aus, hatten aber faktisch nur akklamatorischen Charakter:
Politik
Tatsächlich kontrolliert wurde der Staat durch die kommunistische Partei ("Sozialistische Einheitspartei Deutschlands", SED) sowie deren Gliederungen. Bis 1989 war Erich Honecker Staatsratsvorsitzender und Parteichef in Personalunion.
Die DDR war international im Warschauer Pakt und im RGW eingebunden und seit 1973 Mitglied der Vereinten Nationen.
Organisationen des Staatsapparates
Parteien
Herrschende Partei dieses sozialistischen Landes war die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands).
Untergeordnete Parteien waren mit der SED im so genannten demokratischen Block (Nationale Front) zusammengefasst:
Es gab neben der Hauptstadt Berlin noch 14 weitere (Verwaltungs-)Bezirke:
Der nördlichste Punkt des ehemaligen DDR-Territoriums war das Kap Arkona auf der Ostsee-Insel Rügen, größter Binnensee die Müritz im Bezirk Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern),
Sprache:
Deutsch und in der Lausitz auch Sorbisch, die Sprache einer kleinen slawischen Minderheit.
Siehe auch: DDR-Sprache