Deutsche Kommunistische Partei

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist eine Partei in Deutschland.

Die DKP wurde zwölf Jahre nach dem Verbot der KPD gegründet. Die politische Situation 1968 ermöglichte die Neugründung einer legalen kommunistischen Partei, nachdem seit dem KPD Verbot viele Kommunisten in der Bundesrepublik harten Repressionen ausgesetzt waren und jede politische Betätigung in diesem Sinne sogar mit Gefängnis bestraft wurde.

Einfluss versuchte die DKP vor allem mit der Arbeit in Gewerkschaften zu erringen. Sie war aber durchaus flexibel genug, sich auch an aktuellen Themen wie der Friedensbewegung zu beteiligen.

Mandate erwarb sie nur auf kommunaler Ebene: u.a. in Bottrop (1989: 9,2 %), Wülfrath (1994: 13,1 %), Reinheim (2001: 9,2 %), Mörfelden (2001: 8,3 %). Bei Landtags- oder Bundestagswahlen blieb sie bedeutungslos.

Die DKP erhielt einen größeren Teil ihrer Finanzierung direkt aus der DDR. Innerhalb der deutschen Linken war die DKP stets diejenige Partei, die die Position der Staaten des Warschauer Paktes hochhielt. Nach 1989 ließen sich ebenfalls die massiven inhaltlichen Beeinflussungen der DKP durch die SED nachweisen.

Die DKP besteht weiterhin und hat in Westdeutschland mehr Mitglieder als zum Beispiel die PDS. Trotz steigender Beitrittszahlen Jugendlicher im Jahr 2003 ist die Partei überaltert. Ihr Grundsatzprogramm wurde 1983 zum letzten Mal überarbeitet.

Prominente Mitglieder

Siehe auch: Politische Parteien in Deutschland

Weblinks





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