Deutsche Marine

1. Die 1849 vom Paulskirchenparlament aufgestellten Seestreitkräfte zum Kampf gegen Dänemark. Zu dieser Zeit bestand die deutsche Marine überwiegend aus österreichischen Schiffen, allerdings unterstellten auch Preußen und die norddeutschen Staaten ihre Marinen dem Oberkommando von Admiral Brommy. Dieser errang mit der "deutschen Marine" einen unerwarteten Seesieg gegen die Dänen. Nach der Auflösung des Paulskirchenparlaments wurde auch die deutsche Marine aufgelöst.

2. Seit 1990 offizielle Bezeichnung der Seestreitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Die Deutsche Marine ging aus der Bundesmarine hervor und beruft sich in ihrer Traditionslinie auf 1). Zur Zeit (2003) ist die Deutsche Marine 24 000 Mann stark und besitzt 14 Fregatten ( F122 Bremen-, F123 Brandenburg und F124 Sachsen-Klasse), 2 zur Ausmusterung vorgesehene Zerstörer (Z103B Lütjens-Klasse), 13 U-Boote (Typ 206 A, Typ 212), Einsatzgruppenversorger, Minensuch- und Schnellboote, ein Segelschulschiff (die Gorch Fock) sowie eine Vielzahl an Tendern und Versorgungsbooten, zusammen knapp 100 Einheiten.

3. Sammelbezeichnung/ Oberbegriff für deutsche Seestreitkräfte in ihrer jeweiligen Epoche:

''Siehe auch: Marine

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