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Per Satzung hat sie sich die Wahrung deutschen Kulturgutes, die Pflege der Musik und des Chorgesanges zur Aufgabe gemacht. Gemeinsames Singen und Musizieren sollen das Zusammenleben und die Gemeinschaftsbildung innerhalb der Einzelkorporationen und des Verbandes fördern.
Die Deutsche Sängerschaft ist weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden. Sie erwartet von ihren Angehörigen eine den kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Aufgaben der Zeit gegenüber aufgeschlossene Lebenshaltung.
1896 konstituierte sich in Dresden der "Deutsche-Akademische Sängerbund", darauf gründet sich die DS. Sie wählte 1906 Weimar zum Vorort und nahm später den Namen "DEUTSCHE SÄNGERSCHAFT (Weimarer CC)" - kurz DS - an. Zwangsweise wurde sie 1935 aufgelöst und eröffnete sich 1952 wieder neu. Ihr Vorort ist seit 1990 wieder Weimar.
Im Rahmen ihrer Bildungsarbeiten hielt Die Deutsche Sängerschaft seit 1956 alljährlich "Gesamtdeutsche Tagungen" in Berlin ab. Nach Öffnung der Grenzen und dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland finden diese Tagungen seit 1992 als "Studententag" in verschiedenen Hochschulstädten statt.
Die Deutsche Sängerschaft gehört als eigenständiger Verband dem Deutschen Sängerbund an. Obgleich die Sängerschaften der DS nach ihrer Verfassung Männerbünde sind, ist es ihnen durch ihre spezielle Aufgabe möglich, Damen in die sängerschaftliche Arbeit zu integrieren: einige der 24 aktiven Sängerschaften haben gemischte Chöre.
Verbandsvorsitzer und geschäftsführender Hauptausschuss der DS werden auf zwei Jahre beim jährlich zu Himmelfahrt stattfindenden Sängerschaftertag gewählt. Die aktiven Sängerschaften sind im Hauptausschuss durch den Sprecher der jeweilig präsidierenden Sängerschaft vertreten.
Vierteljährlich berichtet die bereits 1895 als "Akademische Sängerzeitung" gegründete Verbandszeitschrift "Deutsche Sängerschaft".
Weblinks
[1] offizielle Homapage der Deutsche Sängerschaft