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Sie wurde in der DDR am 20. Januar 1990 in Leipzig gegründet. Zu den Gründungsgruppierungen zählten zwölf christliche, liberale und konservative Oppositionsgruppen. Mit der Namenswahl zeigte man bereits die gewünschte politische Nähe zur bayrischen CSU an.
Zu den Volkskammerwahlen am 18. März 1990 ging sie zusammen mit der CDU und dem Demokratischen Aufbruch die Allianz für Deutschland ein und als solche als Sieger aus den Wahlen hervor. Mit Peter-Michael Diestel stellte sie dann auch den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister der letzten DDR-Regierung.
Im Laufe des Jahres 1990 löste die Partei sich wieder aus der Allianz und vollzog politisch einen deutlichen Rechtsruck. Einher ging dies aber auch mit einem Bedutungsverlust. Bei der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 erhielt sie dann selbst in Ostdeutschland nur noch 1,4 % der Stimmen.
Auch in den nachfolgenden Jahren gelang es der DSU nur noch gelegentlich, in Kreistage oder Gemeindeparlamente einzuziehen.