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Die Deutsche Telekom ist Europas größtes Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Bonn. Sie betreibt technische Netze (ISDN, DSL, Satelliten etc.) für den Betrieb von Informations- und Kommunikationsdiensten, z.B. Telefon (Festnetz und Mobilfunk), Kabelfernsehen, Onlinedienste. Die Deutsche Telekom beschäftigt weltweit rund 250.000 Mitarbeiter (Stand Juni 2003) und hat im Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz von 53,7 Milliarden € erzielt.
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2 Gliederung des Konzerns 3 Weblinks |
Börsenverlauf
Die Aktie der Deutschen Telekom wurde bei ihrer Einführung als "Volksaktie" gepriesen, ein Wertpapier mit nahezu sicherem, langfristigem Gewinn. Sie löste einen bis dahin in Deutschland nicht gekannten Börsenaufschwung aus. Von einem Ausgabekurs von 14,57 € (am 18. November 1996) stieg der Wert der Aktie nach zunächst verhaltener Entwicklung auf bis zu 104,90 € (März 2000) an, sank dann aber wieder auf einen Kurs, der unter dem Ausgabekurs lag.
Mit diesem Verlust wuchs die Unzufriedenheit der Aktionäre mit dem Konzern, insbesondere mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer. Nicht zuletzt auf Druck der Bundesregierung, insbesondere von Kanzler Gerhard Schröder (von vielen als politisches Manöver vor der bevorstehenden Bundestagswahl gewertet), trat Sommer am 16. Juli 2002 zurück. Für eine Übergangszeit von sechs Monaten wurde der 72-jährige Helmut Sihler zu seinem Nachfolger bestimmt. Seit dem 15. November 2002 ist Kai-Uwe Ricke, Sohn des Sommer-Vorgängers Helmut Ricke und bis dahin Chef der Mobil-Sparte des Konzerns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.
Gliederung des Konzerns
Die Deutsche Telekom gliedert sich in vier Hauptgeschäftsbereiche, die jeweils einen eigenen Vorstand haben und weitgehend autonom agieren. Es handelt sich im Einzelnen um: