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Anschrift
Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Das Zeughaus ist wegen Umbau bis Ende 2004 geschlossen. Wechselausstellungen finden während dieser Zeit in der Ausstellungshalle von I.M. Pei Hinter dem Gießhaus 3 statt (Öffnungszeiten Täglich 10.00 - 18.00 Uhr).
Das Deutsche Historische Museum hat die Rechtsform einer von der Bundesrepublik Deutschland getragene GmbH. Später soll daraus eine Stiftung entstehen. Oberstes Gremium ist der Aufsichtsrat, der paritätisch mit Vertretern der Bundes- und Länderregierungen besetzt ist.
| Table of contents |
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2 dhm.de 3 Die Sammlungen des Deutschen Historischen Museums 4 Literatur 5 Weblinks |
Geschichte des Museums der Geschichte
Gegründet wurde das Museum am 28. Oktober 1987, anläßlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin.
Kurz nach seiner Gründung 1987 hatte das DHM mit dem Sammlungsaufbau begonnen. Einen ersten Querschnitt präsentierte seit Dezember 1994 die Dauerausstellung "Bilder und Zeugnisse der deutschen Geschichte" mit mehr als 2000 Exponaten.
Ursprünglich sollte der Spreebogen in der Nähe des Reichstages der Standort des Museums werden. Den hierfür ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewann 1988 der italienische Architekt Aldo Rossi.
1989 veränderte der Fall der Mauer aber die Planungen: Mit dem Tag der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 übertrug die Bundesregierung dem DHM Sammlung und Grundstück des damaligen Museums für Deutsche Geschichte, das im September 1990 von der letzten DDR-Regierung geschlossen wurde.
So wurde das Zeughaus von 1695 - das älteste Gebäude Unter den Linden - der Sitz des Deutschen Historischen Museums. Im September 1991 wurden die ersten Ausstellungen im Zeughaus gezeigt.
Seit 1998 ist das Zeughaus wegen Umbau und Erweiterung geschlossen und wird im November 2004 wiedereröffnet. Bereits seit 2003 ist der von Ieoh Ming Pei gestaltete Erweiterungsbau für die Öffentlichkeit zugänglich.
dhm.de
Das Deutsche Historische Museum betreibt unter der Internetadresse
ein umfangreiches Internetangebot: Über 30 000 HTML-Seiten, 165 000 Abbildungen, Audio- und Videoaufnahmen stehen im Web bereit. Das Material ist im allgemeinen als Quelle für Wikipedia-Artikel zu Geschichte und Zeitgeschichte gut geeignet. Urheberrechte müssen selbstverständlich beachtet werden, eine Einbindung in Artikel per Weblink ist aber problemlos möglich.
Die Sammlungen des Deutschen Historischen Museums
Technische und medizinische Erzeugnisse und Geräte
Haushaltsgegenstände, Produktwerbung: ca. 65 000 Objekte
Mode, Kostüme, Ziviltextilien, Abzeichen, Religiosa: ca. 45 000 Objekte
Spielzeug, Postkarten, politische Objekte, Sonderinventar: ca. 11 000 Objekte
Urkunden, Einblattdrucke, Flugblatt- u. Landkartensammlung, Autographen
Siegel und Stammbücher bis 1914: ca. 50 000 Objekte
Fotoalben, Zeitungen, Flugblätter, Propagandaschriften
Landkarten und Autographen seit 1914: ca. 120 000 Objekte
100 Filme
Möbel, Keramik, Glas- und Metallkunst, Design: ca. 6000 Objekte
zur Ereignisgeschichte des 16. bis 20. Jh.
Porträtstichsammlung des 15. bis 20. Jh.: ca. 100 000 Blatt
Gemälde bis 1900: ca. 700 Objekte
Malerei und Skulpturen des 20. und 21. Jh.: ca. 3000 Objekte sowie ca. 10 000 Photographien
Alte Waffen und Rüstungen, militärische Geräte: ca. 20 000 Objekte
Uniformen, Fahnen, Orden und Ehrenzeichen, Militaria-Graphik: ca. 30 000 Objekte
ca. 80 000 Objekte
künstlerische Plakate der Sammlung Sachs,
politische Plakate 1920 - 1960 der Sammlung Wolf und DDR-Plakate: ca 80 000 ObjekteLiteratur
Weblinks
http://www.dhm.de/
http://www.dhm.de/sammlungen/index_new.html
http://www.dhm.de/cgi-bin/suche