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Sehr selten allerdings trifft man noch die ursprünglichen Dialekte an. Was diese Dialekte betrifft, liegt das Bundesland in einer Übergangszone:
Im Norden des Landes rund um Magdeburg und in der Altmark wurde die Niederdeutsche Sprache gesprochen. In der westlichen Magdeburger Börde einschließlich der Stadt Magdeburg handelte es sich dabei um den Ostfälischen Dialekt der Niedersächsischen Sprache, östlich der Elbe und in der Altmark um den Brandenburger Dialekt der Ostniederdeutschen Sprache.
Etwa entlang der Städte Wernigerode - Aschersleben - Schönebeck - Roßlau existierte eine gedachte Trennlinie. Südlich dieser Linie wurden Mitteldeutsche Dialekte verwendet. Westlich der Saale handelte es sich dabei um Thüringisch, östlich davon um Sächsisch.