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| Table of contents |
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2 Aufsehenerregende Aktionen 3 Das Verhältnis zur Bild-Zeitung 4 siehe auch 5 Weblink |
Die erste reguläre Ausgabe der taz erschien dann am 17. April 1979. Herausgeber ist die taz-Verlagsgenossenschaft e.G., Verlag: TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH. Chefredakteurin der tag ist derzeit Bascha Mika. Die ursprünglich auf Berlin beschränkte taz erscheint heute auch mit Regionalausgaben in Bremen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen und ist bundesweit erhältlich. Die verkaufte Auflage der taz sind rund 60.000 Exemplare, davon 50.000 im Abonnement. Damit ist die taz Deutschlands siebtgrößte überregionale Tageszeitung.
Seit ihrer Gründung stand die taz mehrmals vor dem finanziellen Kollaps. Mit ausgefallenen Kampagnen hat die Zeitung immer wieder versucht, mehr Abonnenten zu bekommen. Während einer Erpressungs-Kampagne drohte die Redaktion zum Beispiel: wenn in dieser Woche nicht genug neue Abos abgeschlossen werden, erscheint die Zeitung einen Tag lang ohne Fotos, ohne Kritik, etc. Im ersten Halbjahr 2003 konnte die taz erstmals in ihrer Geschichte einen Gewinn verbuchen. Derzeit sucht sie Kapitalgeber für die "taz Entwicklungs Kommanditgesellschaft", die unter anderem einen täglichen Lokalteil in Nordrhein-Westfalen finanzieren soll. Bis heute verdienen Redakteure bei der taz deutlich weniger als in anderen Zeitungen, zum Teil verzichten sie aus Solidarität mit der Zeitung auf einen Teil ihres Gehalts.
Bei der Vorentscheidung zum Grand Prix 2003 unterstützte die taz die Sängerin Senait mit dem Lied Herz aus Eis. Den Text des Liedes durften die Leser der taz verfassen, ebenso standen mehrere Melodien zur Auswahl. In der deutschen Vorentscheidung kam Senait auf den dritten Platz.
Eine besondere "Freundschaft" verbindet die taz mit der Bild-Zeitung. Deren Chefredakteur Kai Diekmann klagte gegen die taz, als taz-Autor Gerhard Henschel auf der Satire-Seite "Die Wahrheit" behauptete, Diekmann habe sich seinen Penis operativ verlängern lassen wollen. Diekmann verklagte die taz auf 50.000 Euro Schadenersatz. Das Berliner Kammergericht entschied in zweiter Instanz, dass Dieckmann als Chefredakteur der Bild-Zeitung "bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung anderer sucht" und daher "weniger schwer durch die Verletzung seines eigenen Persönlichkeitsrechtes belastet wird". Er müsse "davon ausgehen, dass diejenigen Maßstäbe, die er anderen gegenüber anlegt, auch für ihn selbst von Belang sind."
Am 50. Geburtstag der Bild-Zeitung titelte die taz "50 Jahre Bild - Jetzt reichts!" um so gegen den Boulevard-Journalismus der Bild zu protestieren. Zum 25. Geburtstag der taz (am 27. September 2003) wurden dagegen die "Lieblingsfeinde" als Redakteure für einen Tag in die tageszeitung zur Mitarbeit eingeladen ("Feindliche Übernahme"). Chefredakteur der Ausgabe: Kai Diekmann.
Die Zeitung
Aufsehenerregende Aktionen
Das Verhältnis zur Bild-Zeitung
siehe auch
Weblink