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Das Differential besteht aus einem großen Tellerrad,einem Triebling und Kegelrädern. Der Triebling sitzt am Ende der Welle vom Getriebe, die meist eine Kardanwelle ist. Am Tellerrad ist die Glocke mit zwei oder drei Kegelrädern.
Bei Geradeausfahrt wird so die Drehung gleichmäßig auf beide Räder aufgeteilt. Wird ein Rad angehalten, so dreht sich das andere doppelt so schnell. Genauso wirkt es umgekehrt. Dreht ein Rad durch, so bleibt das andere stehen. Um das z.Bsp. bei Schnee zu verhindern gibt es eine manuell schaltbare oder automatische Differentialsperre. Bei den automatischen Sperren, gibt es solche, die 100 % sperren (d.h. beide Räder drehen gleich schnell) oder nur z.B. 70% (d.h. ein Rad dreht sich nur 70% so schnell wie das gegenüberliegende).
Eine Sonderbauform ist das Withworthdifferenzial das automatisch eine 30 % zu 70 % Drehzahl- Drehmomentenaufteilung ermöglicht.
Besonders bei manuellen Sperren muss man darauf achten, dass man im gesperrten Zustand nur geradeaus fahren darf. Ein Bewegen der Lenkung kann entweder bei rutschigem Untergrund unwirksam bleiben oder bei wieder trockenen Untergrund kann es aufgrund der sich aufbauenden mechanischen Spannungen zur Beschädigung des Differentials kommen.
Bei Fahrzeugen, bei denen alle Räder angetrieben sind (Allradantrieb), ist dieser Ausgleich auch zwischen Vorder- und Hinterachse notwendig. In diesem Fall spricht man von einem Längs- oder Zentraldifferential.