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Im engeren Sinne wird der Begriff Dogma nur in der Theologie im Rahmen der Dogmatik und in der Philosophie verwendet.
In der christlichen Theologie sind Dogmen Ausdruck der Verlässlichkeit Gottes, der sich in Jesus Christus letztgültig gezeigt hat. Jedes Einzeldogma hat seine Wahrheit nur in Bezug auf das Ganze des Christusgeheimnisses. Nur von dorther kann es richtig verstanden werden. Dogmen der Kirche sind unwiderruflich. Sie sind jedoch nach vorn offen für Neuinterpretationen in neuen Kontexten und neuem Sprachgebrauch.
Benutzt man den Begriff Dogma in einer anderen Wissenschaft, dann tut man dies meist mit einem kritischen Unterton dergestalt, dass jemand nicht bereit wäre, seinen "dogmatischen" Standpunkt neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber zu öffnen.
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2 Weitere Beispiele von Dogmen 3 Zitate 4 Wörter mit ähnlicher Bedeutung |
Im Laufe seiner 2000 jährigen Geschichte wurden im Christentum verschiedene Glaubenswahrheiten als Dogmen formuliert. Im Einzelnen sind dies:
Dogmen in der christlichen Kirche
nur katholisch:
Das zentrale Dogma der Molekularbiologie wurde von Watson aufgestellt. Es beschreibt die Einbahnstraße der Eiweißsynthese DNA=>RNA=>Protein. In der Zwischenzeit wurde es z.B. durch die Existenz von Retroviren widerlegt. Daher wird der Gedanke heute als Ein Gen - ein Enzym - Hypothese bezeichnet.
Zitate
Wörter mit ähnlicher Bedeutung
siehe auch:
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