Dokumentationswissenschaft

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Geschichte der Dokumentation

Ein Grundlegendes Problem der Dokumentation ist, dass die Menge an publizierten Informationen exponentiell wächst.

1830: Bibliographien

Der Begriff Dokumentation stammt von P. Otlet (1905)

1963: Datenbanken

Eine Folge des so genanntes Sputnik-Schocks, der in den USA durch den Start des ersten künstlichen Satelliten Sputnik 1 am 4. Oktober 1957 ausgelöst wurde, war, dass die Notwenigkeit einer Dokumentation erstmals ins breitere Bewusstsein gebracht wurde. Die Erfahrung, dass die mit großem Aufwand erfolgte Entschlüsselung des Satellitensignales hätte vermieden werden können, da diese bereits veröffentlicht vorlagen, führte zu einem Ausbau des Informationswesens und der Entwicklung der modernen Dokumentation.

Im Weinberg-Report wurde 1963 eine Analyse der Dokumentation und Information in den USA und Empfehlungen für einen besseren Wissensaustausch vorgelegt.

Diese wurden unter anderem in der Entwicklung digitaler Informationssysteme (Datenbanken) umgesetzt.

Programm der Bundesregierung zur Förderung der Information und Dokumentation (IuD-Programm) 1974-1977

1995: Internet

Die Entwicklung des Internet hat auch für den Bereich der Dokumentation neue Möglichkeiten eröffnet. Während herkömmliche Datenbanken nur "on-line" über einen Fernzugriff zugänglich waren, können Informationen heute "online" direkt abgerufen und automatisch weiterverarbeitet werden.

siehe auch: Semantic Web (1999)

Weblinks