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| Table of contents |
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2 Ziele 3 Bauverlauf 4 Kritik |
Angedacht und geplant wurde der Damm bereits in den 1950er Jahren, sein Bau wurde aber erst 1992 im chinesischen Nationalen Volksrat, wenn auch nicht einstimmig, beschlossen.
Das Wasserkraftwerk des Dammes soll 18.200 Megawatt Strom liefern, der aufgestaute See wird 600 km lang sein. Die Staumauer von 185 m Höhe und 2 km Länge soll allen Erdbeben, die in dieser Gegend häufig sind, widerstehen. Der aufgestaute See wird 660 km lang sein. 13 500 Dörfer müssen aufgegeben werden, 1,5 Millionen Menschen werden umgesiedelt. Die Gesamt-Kosten für das Staudamm-Projekt werden offiziell mit 25 Milliarden Dollar angegeben. Inoffiziell wird eine Summe von bis zu 100 Milliarden für den Bau geschätzt.
China verfolgt mit dem Bau des Staudamms am Jangtse drei Ziele:
Am 22. November 1997 wurde mit dem Bau begonnen. Zuerst wurde der Fluss durch einen 3,7 Kilometer langen Kanal umgeleitet, damit die Arbeiten am Damm beginnen konnten. Mehr als 2 Millionen Menschen mussten ihren angestammten Lebensraum verlassen, um dem Aufstaugebiet des Riesensees Platz zu machen. Sie wurden überwiegend nach Chongqing umgesiedelt. Viele kulturelle Schätze werden in den Fluten verloren gehen; die Schlamm- und Steinmassen, die aus den Gebirgen am Oberlauf des gelben Flusses kommen, werden historische Bauwerke zudecken oder gänzlich zerstören.
Am 1. Juni 2003 wurden die Schleusen des Damms geschlossen; damit begann die erste Teilflutung.
Der Jangtsekiang transportiert viel Geschiebe (Boden und Geröll). Kritiker des Projektes sagen, dass diese Massen den Stausee in wenigen Jahren auffüllen werden. Die Ziele, die China mit dem Damm verfolgt, sollen daher nicht erreichbar sein. Außerdem stehen die Entschädigungszahlungen im Zusammenhang mit lokaler Korruption.
Planung
Ziele
Bauverlauf
Kritik