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Der Auflagendruck, der physikalisch auch Normalspannung genannt wird, ist unter dem Quotienten einer Kraft F und der Fläche A, auf die diese Kraft entgegen der Flächennormalen wirkt, bekannt:
Der Druck kann in dieser Vorstellung leicht mit der Kraft verwechselt werden, wie am Beispiel eines Nagels deutlich wird: Ein Nagel hat eine kleine Auflagefläche, was nach obiger Formel bei nur wenig Kraft dennoch zu einem großen Druck führt. Doch erleben wir beim Drücken eines Nagels in einen Finger eine große Kraft. Die Begriffe Druck und Kraft können in dieser Vorstellung nur schwer voneinander abgegrenzt werden und die Eigenschaft des Drucks als Zustandsgröße wird nicht deutlich.
Der Gasdruck ist hingegen als Maß für das Gepresstsein eines Gases im Teilchenmodell anschaulich zu verstehen. So ist der Luftdruck höher, wenn eine bestimmte Anzahl von Luftmolekülen weniger Volumen einnimmt, als wenn sie sich in einem größeren Volumen bewegen können. Hier beschreibt das Gepresstsein den Zustand des Gases.
Beide Begriffe können durch Kolbenproberexperimente ineinander überführt werden.
Die SI-Einheit des Druckes ist das Pascal mit dem Einheitenzeichen Pa. Ein Pascal entspricht einem Druck von einem Newton pro Quadratmeter:
Die üblicherweise benutzte Druckeinheit "bar" entspricht 100.000 Pa, bzw. 1.000 hPa.
Andere teilweise noch zu findende, aber nicht mehr zulässige Druckeinheiten sind:
Siehe auch: osmotischer Druck