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Bereits in vorislamischer Zeit, von den Nomadenstämmen des iranischen Hochlandes, sind Wesen bekannt, die zwischen Gott und dem Menschen agieren. Bei den vorislamischen Arabern rührte die „Unheimlichkeit“ von nichtüblichen Dingen von den Dschinn (Geistern) her. Die Dschinn sollen sich in der Wüste, Bäumen, Sträuchern, Ruinenstätten und vor allem in Schlangen aufhalten. Man unterschied zwischen guten und bösen Dschinn, wobei die Grenzziehung zwischen Dschinn und Engeln nicht klar ausfällt. Dschinn können sowohl als auch Engel sein. Gegen die Einflüsse der Dschinn schützte man sich mit Amuletten und Beschwörungen. Auch heute noch werden von Muslimen Amulette gegen den „bösen Blick“, verwendet.
Im Koran werden die Dschinn häufig erwähnt (Sure 72). Der Prophet Muhammad, natürlich auch ein Kind seiner Zeit, hatte die Vorstellung von drei Dschinn-Arten: