|
|
Das zweite wesentliche Bauteil des DSLAM ist dessen Network Interface, mit dem er rückwärtig an einen DSL-AC angebunden ist. Meist verwendet man hierfür ATM und Glasfaserkabel.
Der DSLAM sammelt (bzw. verteilt) auf örtlicher Ebene den DSL-Datenverkehr der Endkunden und reicht ihn an den regionalen DSL-AC weiter. Dies ist notwendig, da man bei xDSL eine Komponente "vor Ort" braucht, die die Kupferleitungen der Endkunden (welche eine für DSL typische beschränkte Reichweite haben) terminiert und auf eine Leitung mit höherer Reichweite umsetzt. Nach dem OSI-Modell ist der DSLAM auf Layer 2 angesiedelt und deshalb für das IP-Protokoll transparent.