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Der Golddepotfund von Niederfinow aus der nordischen jüngeren Bronzezeit gibt Hinweise auf Verbindungen in das heutige Siebenbürgen. Die acht Goldschalen sowie 73 andere Teile wie Halsschmuck und Armbänder mit einem Gesamtgewicht von ca. 2,60 kg purem Gold stammen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. und wurden 1913 bei Ausschachtungsarbeiten eines Hauses in einem Tongefäß entdeckt und nach Berlin gebracht. 1945 fielen diese offenbar der Roten Armee in die Hände. Von russischer Seite wurde jahrzehntelang geleugnet, dass der Schatz in Moskau sei, obwohl man es seit 10 Jahren nicht mehr abstritt. Eine Reporterin von Spiegel TV machte den so genannten Eberswalder Goldschatz nach mehrmonatiger Recherche im Moskauer "Puschkin-Museum" in einem Geheimdepot ausfindig. So konnten Ende Januar 2004 erstmals seit 60 Jahren wieder Originalfotos von ihm veröffentlicht werden.
Nördlich der Finowfurt wurde ein slawischer Burgwall nachgewiesen.
Im Zuge von Grenzsicherungen des Markgrafen von Brandenburg gegen die pommersche Uckermark entsteht auf einem der südlich der Stadt gelegenen Höhenzüge (heute Schloss- oder Hausberg) eine markgräflicher Burg. Diese wird im Jahre 1261 erwähnt, ist aber schon im 14. Jahrhundert wieder verfallen. Am Fuße des Schlossberges entwickelt sich das Suburbium Ebersberg, welches mit dem jenseits der Finowfurt gelegenen Jakobsdorf zu einer - zwischen Finow und Schlossberg gelegenen - Marktsiedlung verschmilzt. Im Jahre 1276 wird ein Everswolde erstmalig erwähnt - 1307 heißt es schon "in nova civitate Everswolde". Der Ortsname Neustadt-Eberswalde ist bis weit ins 19. Jahrhundert hinein üblich (ab 1877 Eberswalde).
Der Grundriss der Stadt lässt noch heute die nach einheitlichem Plan angelegte Gitterform gut erkennen, welche 3 nordsüdlich verlaufende Längs- und 6 Querstraßen aufweist, mit dem rechteckigen Markt zwischen zwei Hauptstraßen im Zentrum des Ortes. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wird die Stadt durch eine Stadtmauer mit vorgelagerten, doppelten Wällen und Gräben befestigt. Vier Tore ermöglichen das Betreten oder Verlassen der Stadt. Wesentliche Einnahmequellen dürften sich ergeben haben durch die 1306 erfolgte markgräfliche Überlassung des Marktzolls, 1307 Mahlzwang für umliegende Dörfer (Karutz, Gersdorf, Sommerfelde) sowie 1317 Straßen- und Stapelzwang für die Handelsstraße Frankfurt-Stettin.
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Kurzbeschreibung:

Geschichtlicher Überblick
Die für den Verkehr wichtige Furt durch die Finow hat offensichtlich schon in urgeschichtlicher Zeit große Bedeutung und Anziehungskraft besessen.Wirtschaftsstandort:
Fasching / Karneval als Eberswalder Tradition
Seit Mitte der 80er Jahre gibt es Fasching und Karneval. Traditionell ist der Austragungsort der "Schuppen" (Kulturhaus Schwärzetal), der die Ausgestaltung der Räumlichkeiten für die Faschingsfeiern bietet.Fasching:
Bereits 1956/57 gab es gemeinsame Umzüge der Forststudenten und der Brauerei. In den Folgejahren kehrte wieder Ruhe ein - zu viele betrunkene Bürger, Arbeitsausfälle usw. passten nicht in das Bild des Sozialismus.
1966 wurde von Dr. Gillwald ein Faschingsfest in den Räumen der forstlichen Hochschule organisiert. Daraus ist eine Faschingskommission entstanden, die in den Folgejahren alle Feste vorbereitete.
Der erste Fasching 1967 war noch ein reines Betriebsfest, aber bereits in den 70er Jahren wurden die Feiern auf 3 Wochen ausgedehnt, wie es heute noch üblich ist.Karneval:
Der Eberswalder Karnevalklub (EKK) knüpft an die rheinländischen Traditionen an und veranstaltet Karnevalssitzungen mit Elferrat, Büttenreden, Funkengarde usw. - wie man es aus dem Fernsehen kennt.Eberswalder Kanaldeutsch...
ist kein eigenständiger Dialekt, eher eine etwas verschärfte Variante des Berliner Dialektes. Ein Beispiel dazu findet man auf der Homepage der Bänkelsänger 'Schwärzefüße'.Weblinks:

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