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Um mit Edelmetallen malen zu können, müssen diese zunächst mit Hilfe komplizierter, chemischer und mechanischer Verfahren in eine flüssige und malbare Form gebracht werden. Dies geschieht mit Königswasser, das ein Gemisch aus einem Teil konzentrierter Salpetersäure und drei Teilen konzentrierter Salzsäure ist. Mit diesem werden die Edelmetalle aufgelöst und in feine Pulverform gebracht und dann mit verschiedenen Lösungen sowie einem Flussmittel versetzt, durch das sie im Feuer mit der Glasur des Porzellans oder Glases verbunden werden.
In den Edelmetallpräparaten und den zur Verdünnung zu verwendenen Verdünnungsölen sind unter anderem die gesundheitsgefährdenden Stoffe, Kolophonium, Dibutylphthalat, Asphalt, Methylenchlorid, Toluol, Xylol, Terpentinöl und Cyclohexanol enthalten.
Noch in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verwendete man zur Verdünnung der Edelmatallpräparate in den Malereien der Porzellanfabriken und Manufakturen das gesundheitsschädigende und gefährlicheBenzol.