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Die Edertalsperre wurde von 1908 bis 1914 erbaut, um der Weserschifffahrt und dem Mittellandkanal einen gleichmäßigen Wasserstand zuzuführen und als Hochwasserschutz für Eder, Fulda und Weser. Zudem wird mit einem Kavernenkraftwerk Strom erzeugt. Seit dem 2. Weltkrieg hat außerdem die touristische Bedeutung ständig zugenommen und die Region um den Edersee ist heutzutage eine sehr gut erschlossene Urlaubsregion.
Durch die Errichtung des Stausees wurden die Dörfer Asel, Bringhausen und Berich überflutet und ca. 700 Menschen mussten umgesiedelt werden. Bei Niedrigwasser werden die Überreste der alten Dörfer, die Bericher Klosterkirche und die alte Ederbrücke bei Asel wieder sichtbar.
Am 17. Mai 1943 wurde die Staumauer durch eine, speziell für die Zerstörung von Talsperren entwickelte, Rotationsbombe der Royal Air Force schwer beschädigt. Eine Flutwelle mit ungefähr 160 Millionen Kubikmetern Wasser wurde ausgelöst, die mindestens 47 Todesofper forderte. Die Talsperre wurde innerhalb von 4 Monaten, weitgehend durch Zwangsarbeiter der Organisation Todd, wieder repariert.
Von 1990 bis 1994 wurde die Talsperre vollständig saniert.
Webseite über den Edersee und die Region
Informationen rund um den Edersee
Nordhesseninfo