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Innenpolitisch stellte Eduard I. durch die Beschränkung der Macht des Klerus Ruhe und Ordnung her. Er bestimmte, dass kein Grundbesitz mehr an die "Tote Hand" fallen dürfe und besteuerte die geistlichen Güter.
Eduard I. ging hart gegen die Juden in England vor, die er im Jahre 1290 ausweisen ließ.
Außenpolitisch verfolgte er eine konsequente Eroberungspolitik. Zwischen 1276 und 1283 unterwarf er Wales, das bisher unabhängig war. In Schottland machte er seine Macht im Zuge der nach dem Tod König Alexanders III entstandenen Wirren geltend. Er unterstützte seinen Vasallen John Balliol gegen den rechtmäßigen Thronfolger Robert Bruce.
Als jedoch Balliol sich 1296 gemeinsam mit Frankreich gegen Eduard I. erhob, schlug dieser ihn bei Dunbar, setzte ihn ab und ließ nun Schottland durch Statthalter regieren. Die von den Schotten unter William Wallace und dem jüngeren Robert Bruce immer wieder versuchten Aufstände schlug er mit Energie und Grausamkeit nieder; auf einem Zuge gegen den letztern starb er in Burgh bei Carlisle, einer der gefeiertsten Könige der englischen Sage und Geschichte.
Mit seinem Parlament, zu dem er regelmäßig seit 1295 außer den geistlichen und weltlichen Lords auch Abgeordnete der Städte und Flecken sowie der Grafschaften berief, stand Eduard I. in gutem Einvernehmen und vergrößerte seine Macht sehr wesentlich, indem er 1297 sein Steuerbewilligungsrecht anerkannte. Als Gesetzgeber hat er sich um Handel und Münzwesen, den Schutz des Eigentums und des Landfriedens verdient gemacht.
In erster Ehe heiratete er Eleonore von Kastilien, mit der er die Kinder:
Siehe auch: Geschichte Englands - Geschichte Schottlands
Quelle
Meyers Konversationslexikon, 1889
Heinrich III
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England (Liste der Herrscher)
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Nachfolger:
Eduard II
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