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Eduard II. war der vierte Sohn von Eduard I von England und dessen erster Gemahlin Eleonore von Kastilien.
Eduard II. regierte zwanzig Jahre Britannien (1307 - 1327) bevor er entthront wurde. Der Legende nach kam er zu Tode, indem seine Gefängniswärter ihm einen glühenden Eisenspieß in die Gedärme stießen; durch die natürliche Öffnung, da sie keine Spuren hinterlassen durften. Diese Art der Ermordung ist zugleich eine bittere Anspielung auf die vermutete homosexuelle Beziehung zu Eduards Günstling Piers Gaveston († 1312). Zwei Monate später wurde Eduard mit einer prunkvollen Zeremonie in Gloucester Abbey, der heutigen Kathedrale St. Peter, bestattet. Er war in erster Ehe mit der kleinen schottischen Königin Margarethe (* 1283 - † 7. Oktober 1290) verheiratet. In zweiter Ehe vermählte er sich 1208 mit Isabella von Frankreich, die ihm die Kinder Eduard III (* 13. November 1312 - † 21. Juni 1377), Johann (* 15. August 1316 - † 13. September 1336), Eleonore (* 8. Juni 1318 - † 22. April 1355) und Johanna (* 5. Juli 1321 - † 14. August 1362) gebar.
Das Leben Eduards II. lieferte auch die Vorlage für ein Drama von Christopher Marlowe.