Eisschnelllauf

Olympische Sportart, Disziplin des Eislaufs, bei der auf einer 400 Meter langen, ovalen Bahn der schnellste Läufer auf festgesetzten Streckenlängen gesucht wird. Im Unterschied zum Shorttrack gibt es keinen Körperkontakt, das Endklassemenet ergibt sich ausschließlich aus den erzielten Zeiten, nicht aus der Platzierung in den Läufen (in der Regel zwei Läufer pro Start mit eigener Laufbahn). Die Schlittschuhe haben gegenüber Eishockey, Shorttrack und Eiskunstlauf eine deutlich längere Kufe, die beweglich sein kann (sog. Klappschlittschuhe).

Es gibt Entscheidungen im Mehrkampf, Sprint-Vierkampf, auf den Einzelstrecken und im Marathon.

Vom internationalen Dachverband ISU (International Skating Union - zur Homepage) werden jährlich Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und eine Serie von bis zu zwölf Weltcups ausgetragen. Die ISU registriert Weltrekorde über alle WM-Strecken. Eisschnelllauf gehört seit 1924 zum Programm der Olympischen Winterspiele.

Zuständige nationale Verbände (Auswahl) sind