Als Eizelle (lat: ovum) bezeichnet man die weibliche Keimzelle heterogamer Lebewesen. Sie dient zur sexuellen Fortpflanzung durch Befruchtung und enthält alle genetischen Anlagen, welche an den Nachkommen weitergegeben werden. Eizellen sind haploide Zellen, welche durch 2 Reifeteilungen gebildet werden (Reduktions-, dann Äquationsteilung; siehe auch Meiose). Erst durch die Verschmelzung mit den Samenzellen zur Zygote erreichen sie wieder einen diploiden und damit teilungsfähigen Zustand. Eine Ausnahme bildet die Parthenogenese (auch: Jungfernzeugung), die Entstehung eines Lebewesens aus einem unbefruchteten Ei.
Eizellen sind die größten in der Natur vorkommenden Zellen. Viele sind mit dem bloßen Auge sichtbar, beim Vogel Strauss erreichen sie sogar einen Durchmesser von über 7 cm.
Bei Amphibien enthalten Eizellen teilweise mehrere tausend Mitochondrien
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