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Hierbei schwächt sich der kalte Humboldtstrom ab und kommt zum erliegen. Dies geschieht durch eine Verschiebung der Windzonen, wodurch das normalerweise nach Westen strömende oberflächennahe (warme) Meereswasser nach Osten zurückströmt. Der Ostpazifik erwärmt sich. Dies kann weltweite Auswirkungen auf das Wetter in Form extremer Dürren oder Unwetter haben (vorallem aber in Südamerika und dem Südostasiatischen Raum mit Australien). Seine Rolle bei der globalen Erwärmung wird kontrovers diskutiert. Der Name kommt vom Zeitpunkt des Auftretens, nämlich zur Weihnachtszeit und stammt von Fischern der südamerikanischen Küste, die den Effekt aufgrund des einhergehenden Fischsterbens wirtschaftlich zu spüren bekommen. Im Gegensatz dazu ist La Niña eine außergewöhnliche kalte Strömung im äquatorialen Pazifik, also sozusagen ein Anti-El Niño, worauf auch die Namensgebung (spanisch kleines Mädchen) beruht.