Elektrogravimetrie ist ein physikalisches Verfahren zur quantitativen Analyse einer Probe und stellt eine spezielle Anwendung der Elektrolyse dar.
Prinzipien
Bei der Elektrogravimetrie wird, wie bei der Gravimetrie, die Konzentration einer Substanz mit Hilfe des Gewichtes gemessen. Dazu muss die gesuchte Substanz zunächst aus der Lösung gefällt werden. Als Fällungsmittel werden bei der Elektrogravimetrie anstelle eines chemischen Hilfsstoffes, wie bei der Gravimetrie, Elektronen eingesetzt.
wobei Dimethylglyoxim mit H[DMG] abgekürzt wird
Um die Anzahl der eingesetzten Elektronen, die Ladungsmenge Q, in Beziehung zur gefällten Stoffmenge zu setzen, wird das Faraday - Gesetz verwendet.
wobei:
- m die Masse des gefällten Stoffes
- M die Molmasse des gefällten Stoffes
- Q die Ladungsmenge (Stromstärke mal Zeit)
- n die Anzahl der pro Formelumsatz übertragenen Elektronen
- F die Faraday–Konstante = 96.490 As/mol
Versuchsaufbau