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Der Spin des Elektrons kann zwei Werte annehmen, die gewöhnlich als +1/2 und -1/2 bezeichnet werden. Aufgrund der Symmetrie des Spins unter Rotationen wird der Spin oft analog zum klassischen Drehimpuls verstanden, obwohl die Analogie nur beschränkt gültig ist. Insbesondere ist es falsch, anzunehmen, das Elektron sei ein rotierender Kreisel, und der Spin gebe die Rotationsrichtung an; der Spin ist eine intrinsische Eigenschaft des Elektrons, die man (bislang) nicht auf eine innere Struktur des Elektrons zurückführen kann.
Mit dem Elektronenspin ist ein magnetisches Moment assoziiert, welches eine direkte Messung des Spinrichtung erlaubt. Ein Strahl unausgerichteter Elektronen läßt sich durch ein Magnetfeld nach der Spinrichtung der Elektronen in zwei Strahlen aufspalten.
Indirekt wird der Elektronenspin im Schalenmodell der Atome sichtbar (Pauli-Prinzip).